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Magico S7 2026 ersetzt den jahrzehntealten S7 an der Spitze der S-Serie; ein komplett neuer Fünf-Treiber-Dreiwege-Standlautsprecher, positioniert zwischen der A-Serie und der Flaggschiff-M-Serie.
Trickle-down-Technik aus der M-Serie umfasst einen 28-mm-diamantbeschichteten Reinst-Beryllium-Hochtöner sowie einen 6-Zoll-Mitteltöner und drei 10-Zoll Nano-Tec Gen 8 Tieftöner.
Das skulpturale Aluminiumgehäuse ist 142 cm hoch, wiegt 174 kg pro Stück, vergrößert das Volumen auf 180 Liter und erweitert den Bass um 5 Hz ohne Empfindlichkeitsverlust.
Was beim S7 2026 besonders auffällt, ist, wie weit Magico strukturelle und elektrische Disziplin in eine nominell noch „mittlere“ Baureihe getrieben hat. Die Gehäusearbeit geht nicht nur um Masse oder visuelle Dramatik; die erweiterte innere Architektur deutet auf eine Neukalibrierung von System-Q und Luftlast hin, die Tiefton-Linearität gegenüber bloßem Schalldruck priorisiert. Diese Entscheidung passt zu Magicos langjähriger Fixierung auf das Zeitverhalten und lässt vermuten, dass die Zugewinne bei der Bassausdehnung ebenso sehr mit Kontrolle und Ausschwingen wie mit Tiefe zu tun haben. Im Vergleich zum Vorgängermodell wirkt das neue Gehäuse weniger wie eine brachiale Lösung und mehr wie eine verkleinerte Interpretation der Gehäusephilosophie der M-Serie.
Auf der elektrischen Seite erscheint das ESXO-Netzwerk als leise, aber bedeutende Evolution. Der fortgesetzte Einsatz steiler Linkwitz-Riley-Abstimmungen unterstreicht Magicos Vorliebe für vorhersehbare Phasensummierung, doch die Einführung von Duelund CAST-Bauteilen in der S-Serie wird die Aufmerksamkeit von Weichen-Enthusiasten auf sich ziehen. Diese Komponenten werden häufig mit geringerer dielektrischer Absorption und einer entspannteren Energiefreisetzung in Verbindung gebracht, was die Wahrnehmung von scharf gezeichneter Detailauflösung mildern könnte, die manchmal ultrasteifen Membranmaterialien zugeschrieben wird. In Kombination mit Mundorf-Hardware liest sich die Weiche weniger wie ein kostenlimitiertes Netzwerk und mehr wie ein bewusster Versuch, den Lautsprecher tonal näher an die Dichte der M-Serie heranzuführen, ohne die neutrale Basis der S-Serie aufzugeben.
Die Systemabstimmung dürfte der Punkt sein, an dem sich die Meinungen trennen. Last- und Wirkungsgradprofil legen nahe, dass der Lautsprecher zwar keine exotische Verstärkung verlangt, Schwächen bei Stromlieferfähigkeit und Dämpfungsfaktor jedoch gnadenlos offenlegt. Leistungsstarke Transistorverstärker erscheinen als naheliegender Weg, doch gut konzipierte, hoch gebiaste Class-A/B- oder sogar bestimmte kraftvolle Class-A-Designs könnten ebenso überzeugend sein. Innerhalb des Magico-Portfolios positioniert sich der S7 2026 als Brücke nicht nur im Preis, sondern auch in der Haltung: weniger verzeihend und auflösender als die A-Serie, dabei jedoch ohne den nahezu laborhaften Absolutheitsanspruch, der die M-Modelle definiert.
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