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Samsung Galaxy Buds4 und Buds4 Pro feiern ihr Debüt im März 2026 und zielen mit datengetriebenen, ergonomischen Blade‑Designs, die anhand von Millionen von Ohrdaten verfeinert wurden, auf Apple und Sony.
Buds4 Pro verfügen über ein geschlossenes In‑Ear‑Design mit Adaptive ANC 2.0, einen Zwei‑Wege‑Aufbau aus 11‑mm‑Woofer und 5,5‑mm‑Tweeter sowie 24‑bit/96‑kHz‑Hi‑Res‑Audiowiedergabe.
Die Standard Galaxy Buds4 setzen auf ein Open‑Ear‑Design mit einem einzelnen 11‑mm‑Treiber und priorisieren ganztägigen Komfort, unterstützen aber weiterhin ANC, Adaptive EQ und 360 Audio.
Samsungs Buds der vierten Generation signalisieren eine Abkehr von inkrementeller Feinabstimmung hin zu einer stärkeren Abhängigkeit von rechnergestützter Akustik und Ergonomie. Das Blade‑Gehäuse ist nicht nur ein Styling‑Gag; die kleinere akustische Kammer und die überarbeitete Düsen‑Geometrie scheinen darauf ausgelegt, die Einsetztiefe zu stabilisieren – entscheidend für konsistente Tieftonwiedergabe und die Phasenabstimmung der ANC. Beim Pro‑Modell ist die Zwei‑Wege‑Treiber‑Topologie ungewöhnlich hoch im Gehäuse angeordnet, ein Layout, das Windgeräusch‑Minderung und Mikrofon‑Exposition gegenüber reiner akustischer Symmetrie priorisiert. Diese Wahl deutet darauf hin, dass Samsung auf reale Signalintegrität optimiert – saubereres Feedforward‑ANC und vorhersehbareres Ear‑Gain‑Verhalten – statt einer lehrbuchmäßigen Treiberplatzierung nachzujagen.
Aus klangtechnischer Sicht weisen die vergrößerte Woofer‑Membran des Pro und der reduzierte Sickenanteil auf höhere kolbenförmige Kontrolle bei moderaten Auslenkungen hin, was sich in strafferem Mid‑Bass und weniger harmonischer Verschmierung unter DSP‑Last niederschlagen dürfte. In Kombination mit einem dedizierten Tweeter kann Samsungs Adaptive EQ mit schmaleren Korrekturbändern arbeiten und so breite, grobschlächtige EQ‑Kurven vermeiden, die True‑Wireless‑Designs oft plagen. Die Standard Buds4 tauschen hingegen maximale Isolation gegen eine diffusere, lautsprecherähnliche Präsentation; ihre offene Architektur begrenzt zwangsläufig die Subbass‑Erweiterung, kann aber die Kohärenz der oberen Mitten bewahren und bei langen Sessions Ermüdung reduzieren. Dieser geteilte Ansatz spiegelt die philosophische Kluft zwischen Apple und Sony wider, wobei Samsung nun beide Lager unter einer Produktfamilie abdeckt.
Wo sich Meinungen über Quellen hinweg unterscheiden, ist die Gewichtung von KI‑Funktionen gegenüber reinen Audio‑Gewinnen. Manche sehen Live Translate und On‑Device‑Assistenten als ablenkende Schlagzeilen, doch technisch erfordern diese Funktionen stabile Bluetooth‑Pipelines mit niedriger Latenz, robuste Mikrofon‑Arrays und konsistentes Clocking – all das kommt indirekt auch der Musikwiedergabe und der Gesprächsqualität zugute. Der Vorbehalt bleibt die Ökosystem‑Bindung: Viele der adaptiven Verarbeitungsebenen arbeiten vorgelagert zum Bluetooth‑Stack und verlassen Galaxy‑Geräte nie. Für Hörer, die vollständig in Samsungs Hardware eingebettet sind, liest sich die Buds4‑Serie weniger wie ein flashy Refresh und mehr wie ein eng integriertes digitales Audio‑Front‑End – eines, das Kontrolle, Vorhersagbarkeit und ganztägigen Tragekomfort über Spezifikations‑Prahlerei stellt.
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