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Anker Japan hat am 18. Februar den Soundcore Nebula P1i Projektor für ¥49.990 vorgestellt, ausgestattet mit einem weltweit ersten integrierten Flip‑Stereo-Lautsprechersystem.
Die integrierten Lautsprecher lassen sich horizontal um 90 Grad und vertikal um 200 Grad drehen und ermöglichen eine flexible Stereo-Klangplatzierung mit einer Gesamtleistung von 20 W (10 W × 2).
Mit einer LED-Lichtquelle erreicht der Projektor 380 ANSI-Lumen bei Full-HD-Auflösung (1920×1080) und unterstützt Projektionsgrößen von 40 bis 150 Zoll.
Was den P1i auszeichnet, ist weniger die Neuheit beweglicher Teile als vielmehr die akustische Intention dahinter. Durch die physische Entkopplung der Lautsprecher-Schallwände von der Projektionsachse umgeht Anker einen langjährigen Kompromiss kompakter Projektoren: nach vorne abstrahlende Treiber, die den Schall in Richtung Knie, Wände oder Decke lenken. Der Klappmechanismus erlaubt es dem Gehäuse effektiv, das Stereobild „auszurichten“, was die Kanaltrennung und die wahrgenommene Bühne verbessert, ohne sich ausschließlich auf DSP-Tricks zu verlassen. Aus audiophiler Sicht ist dies eine mechanische Lösung für ein psychoakustisches Problem und deutet auf ein Designteam hin, das Richtwirkung und Platzierung höher gewichtet als bloße Leistungsangaben. Das Gehäusevolumen bleibt begrenzt, doch die Ausrichtbarkeit der Treiber verspricht eine sauberere Mittenwiedergabe und weniger durch Grenzflächen verursachte Verfärbungen als bei typischen All-in-One-Projektoren.
Auf der visuellen Seite signalisiert die LED-Engine eine Ausrichtung auf Langlebigkeit und thermische Stabilität statt auf spektakuläre Spitzenhelligkeit. LED-Projektion in dieser Klasse tauscht rohe Leuchtkraft meist gegen konstante Farbtemperatur und leiseren Betrieb ein, was zu Wohnzimmer- oder Spätabend-Nutzung passt, bei der Lüftergeräusche und spektrale Drift stärker auffallen als absolute Luminanz. Der integrierte physische Neigefuß unterstreicht dieselbe Philosophie: schnelle geometrische Ausrichtung zuerst über Hardware, dann über Software. Dieser Ansatz steht im Kontrast zu ultra-minimalistischen Wettbewerbern, die vollständig auf digitale Korrektur setzen – oft auf Kosten der Randauflösung.
Auch Konnektivität und Plattformwahl unterstreichen eine hybride Identität zwischen Smart-Display und Audio-Hub. Mit HDMI ARC kann der P1i realistisch als Audio-Endpunkt für einen Fernseher dienen und externe Quellen ohne unnötige Signalumwege über seine Lautsprecher wiedergeben. Das Fehlen eines internen Akkus positioniert ihn klar als semi-mobiles Gerät – innerhalb von Wohnung oder Studio portabel, aber kein Camping-Gadget. Mit rund 3,3 kg Gewicht und abnehmbarem Tragegriff wirkt er eher wie eine kompakte AV-Komponente als wie ein Spielzeug und spricht Nutzer an, die kohärente Systemintegration höher bewerten als batteriebetriebene Bequemlichkeit.
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