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Audio-Technica bringt die USB-C-kabelgebundenen Ohrhörer ATH-CKD7NC am 27. Februar auf den Markt, ausgestattet mit Hybrid-Geräuschunterdrückung und zu einem Preis von ¥9.680 im Direktvertrieb.
Die ATH-CKD7NC werden direkt über USB-C angeschlossen und bieten Hybrid-NC, einen Hear-Through-Modus sowie ENC-Mikrofone für klarere Sprachübertragung bei Meetings.
Neu entwickelte hocheffiziente 11-mm-Treiber verbessern die Klangtrennung, liefern kräftige Bässe, klare Mitten und Höhen und unterstützen die Wiedergabe von Hi-Res-Audio.
Aus audiophiler Sicht ist hier weniger die Funktionsliste interessant als vielmehr die Entscheidung, die Geräuschunterdrückung an eine kabelgebundene, busgespeiste Architektur zu koppeln. Ein direkter digitaler Signalweg über USB‑C erlaubt es Audio‑Technica, die gesamte Signalkette – DAC, DSP und Verstärkung – zu kontrollieren, ohne die Variabilität analoger Smartphone-Ausgänge. Das führt in der Regel zu besserer Kanalgleichheit und vorhersehbarerem NC‑Verhalten über verschiedene Geräte hinweg und umgeht zugleich Latenzen und Codec-Artefakte, die bei kabellosen Modellen feine Transienten oft verwässern. Mehrere Branchenquellen sehen darin eine pragmatische Antwort auf den Wegfall analoger Klinkenanschlüsse bei modernen Smartphones, zugleich passt es aber zu einem leiseren, in Foren beliebten Argument: kabelgebundene DSP‑Ohrhörer können eine konsistente Abstimmung liefern, während sich Bluetooth‑Stacks und Betriebssystem‑Updates ständig auf die klanglichen Rahmenbedingungen auswirken.
Aus klanglicher Sicht scheint Audio‑Technica eher auf mechanische und elektrische Disziplin zu setzen als auf aggressive DSP‑Färbung. Die Betonung einer kontrollierten Membranbewegung deutet auf den Versuch hin, die Phasenkohärenz in den Mitten zu bewahren – ein Bereich, in dem hybride NC‑Systeme aufgrund von Mikrofon‑Rückkopplung und Verarbeitungsverzögerungen häufig Schwierigkeiten haben. In der Praxis begünstigt dieser Ansatz Verständlichkeit und stabile Abbildung statt überbetonter Subbass‑Anhebung und rückt die Abstimmung näher an den traditionellen, „monitor‑nahen“ Klang der Marke als an eine konsumorientierte Wärme. Andere Berichte heben die starren Metallgehäuse als Lifestyle‑Design hervor, technisch dienen sie jedoch als Resonanzsenke, wodurch Attacke und Abklingen der Treiber sauberer wirken – etwas, das erfahrene Hörer eher als verbesserte Mikro‑Kontraste denn als bloßen Detailgewinn beschreiben.
In der breiteren Diskussion hebt sich dieses Modell vor allem durch seine Positionierung gegenüber True‑Wireless‑Alternativen im ähnlichen Preisbereich ab. Statt maximale Isolation oder Funktionsdichte anzustreben, liegt der Fokus offenbar auf Zuverlässigkeit: stabile Sprachqualität, vorhersehbarer Klang an Laptops und Tablets sowie Freiheit von Akku‑Alterung. Für Büro‑ und Reiseeinsatz spricht dieser Kompromiss Nutzer an, die Beständigkeit höher bewerten als Neuheit. In diesem Sinne wirkt der ATH‑CKD7NC weniger wie ein klassischer Gadget‑Release und mehr wie ein leise pointiertes Statement darüber, wo kabelgebundenes Hören im Jahr 2026 technisch weiterhin Sinn ergibt.
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