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Die in limitierter Stückzahl produzierte Universal-IEM STELLA erscheint am 28. Februar zum Preis von ¥660.000 und markiert die erste Zusammenarbeit zwischen Astell&Kern, VOLK AUDIO und dem Grammy-prämierten Mastering-Ingenieur Michael Graves.
STELLA nutzt eine Quadbrid-Architektur mit 12 Treibern und integriert dynamische, Balanced-Armature-, planarmagnetische und elektrostatische Treiber in einem präzise kontrollierten Sechs-Wege-Netzwerk.
Das LF-H-Tiefbasssystem kombiniert einen 9‑mm‑M9‑R-Dynamik-Subwoofer mit zwei BA-Treibern und deckt 20 Hz–600 Hz ab, für tiefes Bassgewicht, Schnelligkeit und kontrollierte tonale Balance.
Was STELLA im aktuellen Diskurs um Flaggschiff‑IEMs auszeichnet, ist nicht die bloße Anzahl der Treiber, sondern die Art und Weise, wie das System auf Phasendisziplin und Druckverhalten abgestimmt ist – zwei Themen, die in Audiophilenforen häufig theoretisch diskutiert, jedoch selten in diesem Maßstab umgesetzt werden. Der Ansatz von VOLK AUDIO betrachtet das Gehäuse als aktives akustisches Element statt als passive Hülle. Die mehrstufigen Kammern und die Geometrie der Entlüftung sind klar darauf ausgelegt, die Membranbelastung über unterschiedliche Wandlertypen hinweg zu stabilisieren und zeitliche Verschmierungen an den Übergängen der Frequenzweichen zu reduzieren. Das passt zu Astell&Kerns ingenieurgetriebener Philosophie, doch der interessante Kontrast kommt aus dem Mastering‑Hintergrund von Michael Graves: Die Abstimmung scheint weniger auf hervorgehobene Detaildarstellung ausgerichtet zu sein als auf die Bewahrung der tonalen Intention bei komplexer harmonischer Dichte – ein Anliegen, das typischerweise eher mit der finalen Produktionsstufe als mit Wiedergabegeräten verbunden ist.
Aus technischer Sicht ist das Sechs‑Wege‑Netzwerk der Punkt, an dem sich STELLA leise differenziert. Anstatt sich ausschließlich auf steile elektrische Filterflanken zu verlassen, setzt das Design stark auf akustische Filterung und das Management der Weglängen, was auf den Versuch hindeutet, die Gruppenlaufzeit wahrnehmungsseitig gleichmäßig zu halten. Das ist besonders relevant bei der Integration planarmagnetischer und elektrostatischer Elemente, die sich von Natur aus in Transientenverhalten und Abklingcharakteristik unterscheiden. Quellen, die das HF‑System beschreiben, heben die Stabilität im Übergangsbereich hervor, was impliziert, dass die planaren Treiber nicht als bloße „Geschmacksverstärker“ eingesetzt werden, sondern als strukturelle Beiträge zur harmonischen Kontinuität, bevor an die ultraleichten Membranen im Hochton übergeben wird.
Bemerkenswert ist auch die unterschiedliche Rahmung des Zwecks von STELLA durch die Beteiligten. VOLK AUDIO positioniert ihn als Präzisionsinstrument, das einer Mastering‑kritischen Prüfung standhält, während Astell&Kern architektonische Kohärenz und Reproduzierbarkeit betont. Zusammengenommen wirkt STELLA weniger wie eine Demonstration maximalistischer Spezifikationen und mehr wie der Versuch, Studio‑Genauigkeit mit langzeittauglichem persönlichem Hören zu versöhnen. Das zurückhaltende Industriedesign und die konservative Materialwahl unterstreichen diese Haltung: Steifigkeit, Konsistenz und Vorhersagbarkeit statt visueller Übertreibung – ein Ansatz, der Hörer ansprechen dürfte, die Kohärenz und tonale Stabilität höher schätzen als aufmerksamkeitsstarke Klangfärbung.
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