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ATC feiert 50 Jahre mit der EL50 Anniversary, einem limitiert produzierten, vollaktiven 3‑Wege-Standlautsprecher, der auf dem ursprünglichen „50“-Design von 1978 basiert.
Mit einem Preis von £49.500 pro Paar im Vereinigten Königreich und $99.999 in den USA richtet sich die EL50 an Statement-Systeme mit studioabgeleiteter Ingenieurskompetenz.
Jeder Lautsprecher integriert eine diskrete Tri-Verstärkung mit 200 W für den Bass, 100 W für den Mittelton und 50 W für den Hochton über proprietäre MOSFET-Class-A/B-Aktivelektronik.
Was die EL50 Anniversary von vielen modernen „Statement“-Türmen unterscheidet, ist, wie wenig ihrer Leistung dem Zufall überlassen wird. Während einige Wettbewerber weiterhin auf passive Netzwerke und vom Besitzer gewählte Verstärkung setzen, behandelt ATC den Lautsprecher als geschlossenes, durchkonstruiertes System. Mehrere Quellen heben hervor, dass die aktive Frequenzweichen-Topologie auf Line-Pegel mit steilen, symmetrischen Flanken arbeitet, sodass jeder Treiber ein eng definiertes Frequenzband und eine vorhersehbare elektrische Last sieht. Aus ingenieurtechnischer Sicht minimiert dies Phasendrehungen und Leistungskompression im kritischen Mitteltonbereich, in dem passive Designs oft Effizienz gegen tonale Balance eintauschen. Das Ergebnis ist – zumindest auf dem Papier – ein System, das bei steigenden Pegeln die Kontrolle behält, anstatt unter Stress subtil seinen Charakter zu verändern.
Die Gehäuseausführung ist ein weiterer Punkt, bei dem sich die Perspektiven treffen, auch wenn die Akzente variieren. Manche Berichte stellen das elliptische Gehäuse als visuelle Abkehr für ATC dar, andere konzentrieren sich auf die mechanischen Implikationen: höhere Steifigkeit, bessere Kontrolle von Panelresonanzen und geringere Beugung durch weichere Kanten. Die Befestigungsstrategie des Tieftöners, starr über Metallhardware mit der Schallwand gekoppelt, deutet darauf hin, dass ATC mikroskopische Reduktionen gespeicherter Energie anstrebt, statt auf dramatische Abstimmtricks zu setzen. In Foren ausgedrückt geht es darum, den Eigenrauschpegel des Gehäuses selbst zu senken – insbesondere im oberen Bass, wo Gehäuseresonanzen Timing-Hinweise und die wahrgenommene Tonhöhenpräzision verschmieren können.
Die hauseigenen Treiber runden dieses Bild ab. Anstatt exotische Materialien zu jagen, verfeinert ATC weiterhin Motorsymmetrie, magnetische Linearität und thermische Stabilität – Bereiche, die zählen, wenn Treiber über lange Sitzungen hinweg bei realistischen Pegeln sauber arbeiten sollen. Der großformatige Soft-Dome-Mitteltöner bleibt zentral für diese Philosophie und priorisiert kontrollierte Abstrahlung und geringe Verzerrungen vor reiner Empfindlichkeit. Im Vergleich zu Ultra-High-End-Konkurrenten, die auf extreme Bandbreite oder skulpturalen Überschwang setzen, wirkt die EL50 Anniversary bewusst zurückhaltend. Es geht weniger um Spektakel als darum, jede Variable zwischen Eingangssignal und akustischer Ausgabe festzuzurren – eine Haltung, die erklärt, warum ATCs Studio-Erbe weiterhin seine ambitioniertesten Heimdesigns prägt.
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