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AtlasIED stellte auf der ISE 2026 die Atlas+Fyne FC-D Decken- und FS-D Aufbaulautsprecher vor, die PoE++ und Dante-Netzwerke für vollbandige Audioübertragung über ein einziges Kabel nutzen.
Im Gegensatz zu typischen PoE-Lautsprechern setzen die koaxialen Atlas+Fyne-Designs PoE++-Leistung ein, um mehr Headroom, Dynamikumfang und Premium-Ausgabe ohne klangliche Kompromisse zu liefern.
Jeder Lautsprecher integriert Fyne Audios Isoflare-Punktquellentreiber und gewährleistet phasenkohärente Summierung, konstante Richtwirkung, lobenfreie Abstrahlung und vorhersehbare Abdeckung für kommerzielle Installationen.
Was die Atlas+Fyne-Erweiterung interessant macht, ist weniger der aufmerksamkeitsstarke Aspekt von PoE++ als vielmehr die klare Wette von AtlasIED darauf, das Leistungsbudget als akustischen Ermöglicher statt als Einschränkung zu begreifen. Frühere PoE-Lautsprecher wirkten oft wie vernetzte Komfortprodukte mit komprimierter Makrodynamik, doch PoE++ liefert endlich genug Stromreserve, um sinnvolle Verstärkerbetriebsspannungen und Transientenfähigkeit zu unterstützen. In der Praxis eröffnet das größere Crestfaktoren und weniger aggressive Limitierung – relevant, wenn Dante-gespeiste Inhalte von leisen Hintergrundstreams bis zu wirkungsstarkem Programmmaterial reichen. Aus Sicht der Installationsbeschallung verringert dies die historische Lücke zwischen verteilten Netzwerklösungen und lokal verstärkten Systemen, insbesondere dort, wo konsistente Klangabstimmung und vorhersehbarer SPL wichtiger sind als schiere Wattzahlen.
Die Wahl des Isoflare-Treibers signalisiert zudem eine bewusste Abkehr von „gut genug“ bei der Abstrahlkontrolle. Koaxiale Designs sind verbreitet, doch die mechanische Ausrichtung von HF- und LF-Elementen adressiert hier das Zeitverhalten auf eine Weise, die Integratoren eher mit höherwertigen Studio- oder klassischen Hi‑Fi-Designs verbinden. Konstante Richtwirkung bedeutet nicht nur gleichmäßige Abdeckungskarten; sie beeinflusst direkt die tonale Stabilität bei seitlicher Bewegung des Hörers und reduziert das bekannte Kammfilter- und Phasenschmieren vieler Deckensysteme. Diese Herkunft zählt: Fyne Audios technische DNA reicht zurück zu klassischem Point-Source-Denken, und AtlasIED scheint dies zu nutzen, um Netzwerklautsprecher eher wie kohärente Schallquellen als wie Deckenplatten mit Ethernet-Port wirken zu lassen.
Im Zusammenspiel mit den neuen DMA- und LMA-Verstärkerplattformen wird die übergeordnete Strategie deutlich. AtlasIED baut leise ein modulares Ökosystem auf, in dem Signaltransport, Energieversorgung und akustisches Verhalten eng verzahnt sind, statt aus disparaten Komponenten zusammengenäht zu werden. Die Entscheidung, die LMA-Verstärker DSP-frei zu halten, zeigt das Verständnis, dass nicht jede Zone mehrere Verarbeitungsebenen benötigt, während die integrierte Steuerung der DMA dort greift, wo Abstimmungsflexibilität zählt. Für Integratoren und Planer fühlt sich das weniger nach einem Produktzyklus an als nach einer Neukalibrierung dessen, wie „vernetzte kommerzielle Audioanlagen“ klingen sollen, wenn klangliche Prioritäten wieder mitreden dürfen.
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