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Audioengine kündigt seine Farbe des Jahres 2026, Limoncello Yellow, an – ein limitiertes Hochglanz-Finish für ein vollständig abgestimmtes Desktop-Hörsystem.
Die Limoncello-Yellow-Kollektion umfasst A2+-Lautsprecher, S6-Subwoofer, DS1M-Ständer und den Crosley C6-Plattenspieler, alle mit passenden Echtholzgehäusen.
Jedes Produkt durchläuft einen 13-stufigen, klavierlackähnlichen Finish-Prozess mit Versiegelung, mehrschichtigem Lackauftrag, Aushärtung und Handpolitur für gleichmäßige Hochglanz-Haltbarkeit.
Audioengines Schritt für 2026 bewegt sich an der Schnittstelle von Industriedesign und pragmatischem Desktop-Hi‑Fi, wobei unterschiedliche Quellen diese Absicht leicht unterschiedlich gewichten. Während lifestyle-orientierte Berichterstattung Stimmung und visuelle Aufhellung nach einem langen Winter betont, liegt der technische Subtext darin, dass Audioengine kompakte Systeme weiterhin als und nicht als austauschbare Peripherie betrachtet. Die Echtholzgehäuse und der arbeitsintensive Hochglanzprozess sind nicht nur ästhetische Spielerei; ein steifes, gut abgedichtetes Gehäuse mit gleichmäßiger Oberflächendichte reduziert Gehäuseresonanzen und sorgt für eine vorhersehbare Abstimmung über Produktionsläufe hinweg. Diese Konsistenz ist wichtig, wenn derselbe Klangcharakter erwartet wird, egal ob die Lautsprecher direkt auf dem Schreibtisch stehen oder auf passenden Ständern platziert sind – ein Punkt, den Foren-Veteranen häufig bemängeln, wenn Oberflächen zwischen Zubehör variieren.
Aus systemischer Sicht fällt auf, wie bewusst konservativ die technischen Entscheidungen bleiben. Anstatt Spezifikations-Feuerwerk zu jagen, setzt Audioengine auf bewährte Treibermaterialien, eine ausgereifte DAC-Architektur und eine geschlossene Subwoofer-Abstimmung, die Transientenkontrolle über maximalen Schalldruck stellt. Einige Medien feiern dies als „sicher“, andere lesen es als gezielte Zurückhaltung – ein Ansatz, der Integration und Phasenkohärenz in Nahfeld-Setups priorisiert, wo Bass-Timing und Mittenklarheit stärker auffallen als reine Tiefbass-Erweiterung. Die Einbindung eines einfachen, manuell betriebenen Plattenspielers unterstreicht diese Philosophie: minimale Automatisierung, minimaler DSP und ein Signalweg, der vorhersehbar bleibt, egal ob die Quelle Vinyl, USB-Audio oder kabelloses Streaming ist. Das Ergebnis ist kein Statement-System, sondern ein eng abgestimmtes – und genau diese Unterscheidung erklärt, warum diese Veröffentlichung bei Schreibtisch-Hörern Anklang findet, die Kohärenz ebenso schätzen wie Farbe.
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