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BluOS, die Multiroom‑Audio‑Software der Lenbrook Media Group, kooperiert mit airable, um Internet‑Radio‑ und Podcast‑Entdeckung direkt in der BluOS Controller App zu zentralisieren.
Die Integration der ersten Phase bietet Zugriff auf zehntausende globale Radiosender und Podcasts, darunter The Joe Rogan Experience, The Daily und unabhängige Formate.
Inhalte lassen sich nach Land, Stadt, Genre und neu hinzugefügten Sendern durchsuchen, wodurch separate Radio‑ oder Podcast‑Apps überflüssig werden.
Aus Systemsicht signalisiert der Schritt, dass BluOS seine Rolle als Control‑Layer‑Betriebssystem stärker betont, statt nur eine lose Sammlung von Streaming‑Endpunkten zu sein. Der Wert von airable liegt nicht nur in der Kataloggröße, sondern in der Normalisierung von Metadaten über extrem uneinheitliche Radio‑ und Podcast‑Feeds hinweg. Internet‑Radio war schon immer der Wilde Westen – variable Bitraten, defekte Senderlogos, inkonsistente Stream‑URLs – und das Backend von airable abstrahiert dieses Chaos durch API‑basierte Kuration. Für BluOS bedeutet das, dass Senderentdeckung und Suche eher wie bei einem modernen Streaming‑Dienst funktionieren als wie bei einer klassischen Tuner‑Liste, mit konsistenter Verschlagwortung und geografischer Indexierung, die ohne ständige Firmware‑Eingriffe skaliert.
Es gibt außerdem einen subtilen, aber wichtigen Kontrast dazu, wie andere Plattformen mit gesprochenen Inhalten umgehen. Manche Ökosysteme hängen Podcasts als quasi‑Musikdienst mit eingeschränkten Transport‑Controls oder geringer Metadatentiefe an, während andere sie vollständig an Drittanbieter‑Apps auslagern. Das Modell von airable behandelt Radio und Podcasts als Medienobjekte erster Klasse, was gut zur bestehenden Warteschlangenverwaltung und Multiroom‑Synchronisations‑Engine von BluOS passt. Für Nutzer mit gemischten Systemen – etwa einem NAD‑Verstärker mit MDC im Hauptraum und Bluesound‑Nodes anderswo – liegt der Vorteil nicht in der Neuheit, sondern in der Kohärenz: identisches Inhaltsverhalten über alle Zonen hinweg, ohne Sample‑Rate‑Abweichungen oder Verzögerungen bei der Steuerung.
Aus einer breiteren Branchenperspektive wirkt diese Integration wie eine pragmatische Antwort auf die Fragmentierung des Streamings und weniger wie ein Versuch der Exklusivität. Während große Musikdienste nicht‑musikalische Inhalte zurückfahren oder streichen, müssen Control‑Plattformen entscheiden, ob gesprochene Inhalte überhaupt in den Hi‑Fi‑Stack gehören. Die Antwort von BluOS scheint zu lauten: ja – aber nur, wenn Entdeckung, Metadatenhygiene und langfristige Katalogpflege extern gehandhabt werden. airable wird damit zur unsichtbaren Middleware, die die wenig glamouröse Arbeit übernimmt, während BluOS die Benutzeroberfläche und die Wiedergabekette sauber hält – wohl der einzige Weg, wie Internet‑Radio in einem ernsthaften Hörsystem im Jahr 2026 Sinn ergibt.
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