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Xiaomi Japan hat die REDMI Buds 8 Pro am 24. Februar auf den Markt gebracht, zum Preis von rund ¥9.980, mit einem Frühbucherrabatt von ¥8.980 bis zum 9. März.
Die Ohrhörer verfügen über ein koaxiales Triple-Treiber-System, das einen 11‑mm‑Titan-Dynamiktreiber und zwei 6,7‑mm‑PZT‑Keramik-Hochtöner für Hi‑Res‑Audio kombiniert.
Mit Unterstützung für LDAC und Bluetooth 5.4 liefern die REDMI Buds 8 Pro hochauflösendes kabelloses Audio mit verbesserter Bandbreite und stabiler, latenzarmer Verbindung.
Xiaomi positioniert die REDMI Buds 8 Pro als klaren technischen Schritt nach vorn gegenüber dem Lite‑Schwestermodell, und die technischen Entscheidungen stützen diese Erzählung. Das koaxiale Triple‑Treiber‑Layout ist in dieser Preisklasse besonders interessant: Zwei Keramik‑Hochtöner auf derselben akustischen Achse wie der dynamische Woofer zu platzieren, zielt weniger auf spektakuläre Komplexität ab als auf Phasenkohärenz. Theoretisch sollte dies die Transientenwiedergabe straffen und das Verschmieren reduzieren, das bei günstigen Multi‑Treiber‑TWS‑Designs häufig zu hören ist. In Kombination mit einer steifen Titanmembran für Tief‑ und Mittenfrequenzen tendiert die Abstimmungsphilosophie eher zu Schnelligkeit und Separation als zu dem überbetonten Bass, der bei Massenmarkt‑Ohrhörern üblich ist. Die Integration von Raumklang‑Verarbeitung und adaptiven Klangprofilen deutet zudem darauf hin, dass Xiaomi Vielseitigkeit über verschiedene Inhalte hinweg anstrebt und nicht nur Musikwiedergabe, auch wenn Puristen diese DSP‑Ebenen eher als optionale Würze denn als Hauptgericht betrachten könnten.
Auf der Funk‑ und Geräuschkontrollseite zeigen die Buds 8 Pro einen reiferen Ansatz als frühere Redmi‑Modelle. LDAC über einen neueren Bluetooth‑Stack deutet auf ein verbessertes Paket‑Handling und eine höhere Robustheit gegen Aussetzer hin, was entscheidend ist, um die effektive Bitrate in realen Umgebungen aufrechtzuerhalten. Noch bemerkenswerter ist die Beschreibung der ANC als Hybrid aus Auslöschung und Maskierung, die über hochfrequentes Umgebungs‑Sampling dynamisch angepasst wird. Dies impliziert ein System, das nicht nur auf stationäre Geräusche abzielt, sondern auch psychoakustisch die verbleibenden Reste glättet, die häufig Hörermüdung verursachen. Die Anrufleistung folgt einer ähnlichen Logik: Statt brachialer Unterdrückung scheinen das Multi‑Mikrofon‑Array und die KI‑Verarbeitung darauf optimiert zu sein, die Formanten der Stimme zu erhalten, während Wind‑ und Breitbandstörungen entfernt werden. Insgesamt wirken die Buds 8 Pro weniger wie eine reine Datenblatt‑Übung und mehr wie Xiaomis Versuch, auszuloten, wie weit sich sorgfältige Akustikarchitektur und Signalverarbeitung in einem erschwinglichen True‑Wireless‑Format treiben lassen.
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