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Cinemo CORE ermöglicht die native Spotify-Integration in Škoda Enyaq (Software 4.0+) und den neuen Elroq-Modellen und bietet Musik, Podcasts und Hörbücher im Auto ohne Smartphone.
Spotify läuft direkt auf dem bestehenden Infotainment-System von Škoda über das zentrale Display und verbessert Komfort und Audioqualität durch nahtlose, fahrzeugoptimierte Integration.
Infotainment-Updates ergänzen zudem AirConsole-Gaming, den Video-Service Škoda Play und natives Spotify, gebündelt im Media Streaming Package, drei Jahre lang kostenlos.
Die CORE-Plattform von Cinemo sitzt näher am Infotainment-Stack des Fahrzeugs, als es Smartphone-Mirroring je könnte, und diese architektonische Entscheidung ist für den Klang entscheidend. Spotify als native Anwendung auszuführen, erlaubt eine präzisere Kontrolle über Pufferung, Taktung und Systemressourcen und reduziert Mikro-Ruckler sowie Pegelinkonsistenzen, die bei projektionsbasierten Lösungen häufig auftreten. Aus audiophiler Sicht ist besonders interessant, dass der Audiostream innerhalb des zertifizierten Signalpfads des Fahrzeugs bleibt und die OEM-abgestimmten DSP- und Verstärkerstufen durchläuft – ohne Umwege über Resampling oder Bluetooth-Kompression eines Smartphones. Cinemo positioniert dies als Gewinn für Performance und Compliance, während Škoda es als Upgrade der Bedienbarkeit darstellt; die Überschneidung deutet auf einen bewussten Schritt hin, Streaming-Audio als erstklassige In-Car-Quelle und nicht als Zubehör zu behandeln.
Es gibt zudem eine breitere Systemperspektive. Durch das Bündeln von Audio-Streaming, Video und Gaming in einem einzigen Infotainment-Update testet Škoda faktisch die CPU-/GPU-Zuteilung und das thermische Budget der Headunit unter realen Nutzungsszenarien wie Ladestopps. Die Integration von AirConsole etwa führt interaktiven Ton über dasselbe Fahrzeug-Soundsystem, was eine sorgfältige Priorisierung voraussetzt, um UI-Latenzen oder Audioaussetzer beim Kontextwechsel zu vermeiden. Cinnemos Betonung der langfristigen Zuverlässigkeit deutet auf Middleware hin, die mehrere Softwaregenerationen überdauert – ein wichtiges Detail, da Fahrzeuglebenszyklen weit über typische Erneuerungsintervalle der Unterhaltungselektronik hinausgehen.
Aus den unterschiedlichen Stimmen der Ankündigung ergibt sich ein subtiler Kontrast der Intentionen. Škoda spricht in Kategorien von Markenambition und nutzerseitigen Funktionen, während Cinemo Governance betont: Sicherheitsstandards, rechtliche Compliance und vorhersehbares Verhalten über die Zeit. Für Enthusiasten, denen konstante tonale Balance und stabile Wiedergabe wichtiger sind als auffällige Dashboards, ist diese Trennung aufschlussreich. Sie legt nahe, dass die eigentliche Geschichte nicht Spotify selbst ist, sondern die Reifung des automobilen Infotainments zu einer kontrollierten, OEM-tauglichen digitalen Audio-Umgebung – einer, in der Streaming sich weniger wie ein Workaround und mehr wie eine sauber integrierte Quellkomponente verhält.
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