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DALI bringt die SONIK-Serie am 3. März als Nachfolger der OBERON auf den Markt; sie reicht von Regallautsprechern bis zu Standlautsprechern und kostet von ¥90.200 pro Paar bis ¥215.600 pro Lautsprecher.
Alle SONIK-Modelle nutzen 29‑mm‑Gewebehochtöner, die mit einer ultraniedrigviskosen Magnetflüssigkeit verfeinert wurden, was die Integration von Mittel‑ und Hochton sowie die räumliche Tiefe gegenüber OBERON verbessert.
Die größeren Standlautsprecher SONIK 7 und SONIK 9 ergänzen einen 17×45‑mm‑planaren Bändchenhochtöner und bilden damit DALI’s charakteristischen Hybridhochtöner für mehr Hochtondetail und Geschmeidigkeit.
Was aus SONIK hervorgeht, ist weniger eine kosmetische Auffrischung als vielmehr eine Neujustierung von DALI’s langjähriger Treiberphilosophie. Die aussagekräftigste Veränderung liegt darin, wie mechanische Verluste im oberen Mitteltonbereich kontrolliert werden. Durch die drastische Reduzierung des Widerstands im Motorsystem des Hochtöners verhält sich der Überlappungsbereich mit dem Mittel-/Tieftöner mit deutlich weniger Hysterese. Aus technischer Sicht bedeutet dies, dass die Frequenzweiche nicht länger gegen gespeicherte Energie um die Übergangsfrequenz „ankämpfen“ muss, was sanftere elektrische Flanken und eine phasenkohärentere Übergabe ermöglicht. Mehrere Quellen beschreiben dies als ein von KORE abgeleitetes Denkmodell, das nach unten durchsickert – nicht in Form von Rohmaterialien, sondern in der Art, wie Energie abgeführt statt gewaltsam bedämpft wird. Das Ergebnis ist eine tonale Balance, die klar als DALI erkennbar bleibt – organisch und leicht warm –, jedoch mit Transienten, die früher einsetzen und sauberer ausklingen.
Die Überarbeitungen der Holzfaser-Membranen weisen in die gleiche Richtung. Das geformte Verstärkungsmuster der Membran zielt nicht allein auf Steifigkeit ab; es unterdrückt selektiv Aufbrechmoden, die typischerweise im oberen Mittelton aufblühen. In Kombination mit der SMC‑basierten Motorengeometrie wird die elektrische Impedanz, die der Verstärker unter dynamischer Last sieht, sauberer – was erklären könnte, warum SONIK wiederholt als „schneller“ beschrieben wird, ohne heller zu wirken. Eine Sichtweise stellt die Verzerrungsreduktion als zentrale Kennzahl heraus, eine andere betont subjektives Timing und Fluss; technisch sind beide eng miteinander verknüpft. Geringere ungeradzahlige Artefakte reduzieren die psychoakustische Maskierung, die häufig rhythmische Informationen verwischt, insbesondere bei akustischem Bass und Klaviergrundtönen.
Gehäuse- und Anschlussentscheidungen stützen dieses Low‑Noise‑Narrativ. CNC‑geschnittene Paneele und sorgfältig geflairte Ports zielen weniger auf maximale Bassleistung ab, sondern darauf, die Druckmodulation bei realistischen Hörpegeln linear zu halten. Insbesondere die Standgehäuse scheinen so abgestimmt zu sein, dass sie den leicht lockeren Oberbass vermeiden, der bei Einsteiger-Towern verbreitet ist, und stattdessen Tonhöhendefinition gegen einen Hauch Wärme eintauschen. Selbst die Konstruktion der Anschlussterminals deutet auf das Bestreben hin, Mikrovibrationen zu minimieren, anstatt exotische Verkabelungsoptionen zu verfolgen. Zusammengenommen liest sich SONIK als eine Serie, die Kohärenz – mechanisch, elektrisch und räumlich – über Spektakel stellt und Einstiegspreise mit Designansätzen verbindet, die man eher mit DALI’s ambitionierteren Modellen assoziiert.
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