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We Are Rewind kündigt einen limitierten Kassettenspieler zur Feier von Pink Floyd an, der das ikonische Dark Side of the Moon Prisma‑Artwork auf dem Gerät zeigt.
Das Bundle enthält eine speziell gemasterte Dark Side of the Moon Kassette, produziert mit Sony und exklusiv innerhalb dieses limitierten Pakets erhältlich.
Im Gegensatz zu Standardmodellen mit Kunststoffbedienelementen setzt diese Edition auf Metalltasten, was ein hochwertigeres haptisches Gefühl und höhere Sammlerattraktivität bietet.
Über das Artwork hinaus ist hier interessant, wie We Are Rewind weiterhin Old‑School‑Kassettenmechanik mit modernen Erwartungen hybridisiert. Die Plattform ist bereits dafür bekannt, Transportstabilität gegenüber strikter Vintage‑Authentizität zu priorisieren und setzt auf einen zeitgemäßen Motor sowie ein Regelkonzept, das Gleichlaufschwankungen und mechanische Geräusche geringer hält als bei den meisten noch erhaltenen Walkman‑Ära‑Decks. Gerade bei Pink‑Floyd‑Material ist das relevant: Lange Ambient‑Passagen und getragene Synth‑Flächen verzeihen Wow und Flutter deutlich weniger als Chart‑Pop, und ein sauberer Transport hilft, die Abbildungsstabilität über Kopfhörer oder einen Line‑Ausgang in ein größeres System zu bewahren.
Die Beigabe einer maßgeschneiderten Dark Side of the Moon Kassette, produziert mit Sony, weckt ebenfalls technisches Interesse. Sonys Beteiligung deutet auf engere Kontrolle der Duplikationstoleranzen und der Azimut‑Ausrichtung hin als bei durchschnittlichen Novelty‑Veröffentlichungen, was sich in konsistenterer Kanalbalance und reduzierter Hochton‑Phasenschmierung niederschlagen könnte. Zwar wurden keine Details zu Bandmaterial oder EQ‑Entscheidungen veröffentlicht, doch Audiophile wissen, dass sorgfältiges Mastering viele der üblichen Kritikpunkte des Formats abmildern kann – insbesondere in Kombination mit einem modernen Wiedergabekopf, der auf heutige Toleranzen ausgelegt ist und nicht auf die Massenproduktion der 1980er.
Aus Sicht der Bedienbarkeit ist der Wechsel zu Metallbedienelementen mehr als nur kosmetisch. Schwerere, steifere Tasten übertragen bei der Betätigung weniger Flex in das Chassis, was mikroskopische Vibrationen, die den Kopfblock erreichen, geringfügig reduzieren kann. Es ist ein kleiner Zugewinn, passt aber zur übergeordneten Philosophie hinter den Playern von We Are Rewind: Kassettenwiedergabe weniger als Spielzeug zu behandeln und mehr als legitimes, wenn auch charaktervolles Hörformat. In diesem Sinne wirkt diese Edition weniger wie Band‑Merchandise und mehr wie eine bewusste Verbeugung vor Hörern, denen wichtig ist, wie analoge Unvollkommenheiten gemanagt werden – nicht nur, dass sie gefeiert werden.
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