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DALI SUB V-16 F erhält den erstklassigen THX Certified Dominus Status und bestätigt damit die Eignung für sehr große Heimkinos mit mehreren Sitzreihen und Wiedergabe auf Referenzpegel.
THX-Tests bestätigten Schalldruckpegel von über 120 dB in einem Meter Entfernung bei gleichzeitig niedrigen Verzerrungen, kontrollierter Dynamik und ohne hörbare Kompression bei extremen Lautstärken.
Der aktive Subwoofer nutzt einen einzelnen 16-Zoll-Langhubtreiber in einem 90-Liter-Bassreflexgehäuse mit vier Ports zur Minimierung von Strömungsgeräuschen.
Was den SUB V-16 F über die Schlagzeilen-Zertifizierung hinaus interessant macht, ist die klare Positionierung von DALI außerhalb des üblichen „Wohnzimmerkino“-Paradigmas. Mehrere Quellen betonen, dass dieses Projekt auf die obere Grenze dessen abzielt, was in privaten Kinos realistisch erreichbar ist – dort, wo Hörabstände größer werden und der Bass über mehrere Sitzreihen hinweg verständlich bleiben muss. In diesem Kontext deutet die Tieftonabstimmung des Subwoofers – im Raum deutlich unter 20 Hz abgestimmt – auf einen klaren Fokus auf Infraschall-Präsenz statt auf reinen Midbass-Punch hin. Das stellt einen bemerkenswerten Gegensatz zu vielen großformatigen Subwoofern dar, die zugunsten eines subjektiv stärkeren Impacts auf Tiefgang verzichten, was sich in großen Räumen oft als ungleichmäßige Wiedergabe von Sitz zu Sitz bemerkbar macht.
Aus technischer Sicht liegt der Schwerpunkt weniger auf reinen Zahlen als auf dem Systemverhalten unter Dauerlast. Quellen weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Beziehung zwischen Verstärker und Treiber auf langfristige Stabilität ausgelegt ist, nicht auf kurze spektakuläre Spitzen. Dieser Ansatz passt zur THX-Philosophie der Wiederholbarkeit und Vorhersagbarkeit auf Referenzpegel und erklärt, warum DALI sich für eine vergleichsweise konservative Gehäuseabstimmung entschieden hat, anstatt maximale Output-Peaks anzustreben. Das Integrationspaket unterstreicht diese Denkweise: Anstatt sich auf externe Prozessoren zu verlassen, integriert der SUB V-16 F die Kontrolle raumbedingter Anomalien und des Zeitverhaltens direkt in den Subwoofer – ein besonders relevanter Aspekt beim Einsatz mehrerer Einheiten. Für Installateure und Enthusiasten, die es gewohnt sind, Subwoofer zu stapeln und sich anschließend mit modalen Problemen auseinanderzusetzen, signalisiert dies eine stärker systemorientierte, beinahe studioartige Herangehensweise an extremen Heimkino-Bass.
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