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Devialet ergänzt seine Gemini II True-Wireless-Earbuds um die neuen Farben Light Pearl und Deep Forest; Markteinführung am 27. Februar in Japan zum Preis von ¥64.800.
Light Pearl debütiert mit einem ultramatten Off-White-Finish, inspiriert von Keramik-Biskuit und erstmals beim Phantom Ultimate zu sehen, und betont die elegante, konsistente Designsprache von Devialet.
Deep Forest führt einen satten, organischen Dunkelton mit subtilen grünen Nuancen ein und erweitert die ästhetische Vielfalt bei identischer Hardware und gleichen Leistungsdaten.
Aus design- und ingenieurtechnischer Sicht signalisieren die neuen Oberflächen mehr als nur kosmetische Vielfalt. Devialets Schritt hin zu ultramatten, reflexionsarmen Oberflächen passt zur übergeordneten Industriedesign-Philosophie, hat aber auch praktische akustische Implikationen: Matte Beschichtungen sind weniger anfällig für Mikrokratzer-bedingte Glanzunterschiede und helfen dem Gehäuse, über die Zeit ein konsistentes Oberflächenverhalten zu bewahren. Zwar sind Gehäuseakustiken bei In-Ear-Designs weniger kritisch als bei Lautsprechern, dennoch spielen Materialdämpfung und Finish-Homogenität eine Rolle bei der Unterdrückung hochfrequenter Resonanzen und von Griffgeräuschen, insbesondere beim Einsetzen oder Nachjustieren der Earbuds.
Technisch setzt Gemini II weiterhin auf eine Treiberarchitektur, die Kontrolle über reine Maximalleistung stellt. Der geschichtete Membranansatz in Kombination mit einer starren metallischen Oberflächenbehandlung deutet auf einen Fokus auf kolbenförmige Bewegung und die Unterdrückung von Membranaufbrüchen statt auf überzeichnete Bassanhebung hin. In audiophilen Begriffen äußert sich das typischerweise in strafferem Einschwingverhalten und sauberer Artikulation der oberen Mitten und vermeidet den plastikhafteren Glanz, der oft mit einschichtigen Polymermembranen einhergeht. Die Stärke des Antriebssystems verschafft dem DSP mehr Headroom, sodass korrigierende Filterung und dynamische Verarbeitung eingesetzt werden können, ohne den Treiber in hörbaren Stress zu treiben.
Auch bei der Geräuschkontrolle unterscheidet sich Devialets Ansatz subtil von dem der Wettbewerber. Statt maximale Dämpfungswerte zu priorisieren, konzentriert sich das adaptive System auf zeitliche Genauigkeit – es verfolgt Änderungen der Umgebungsgeräusche und passt das Auslöschungsverhalten mit minimaler Phasenverzögerung an. Der Einsatz digitaler Filter, die für hochfrequente Störeinträge optimiert sind, adressiert eine häufige Schwäche hybrider ANC-Designs, bei denen Geräusche im Hochtonbereich oft durchschlüpfen. In Verbindung mit App-seitigem Tuning und einer Steuerlogik, die feine Justage gegenüber Presets bevorzugt, positioniert sich Gemini II weniger als „Set-and-forget“-Konsumprodukt, sondern eher als kompaktes, DSP-getriebenes Hörwerkzeug für Nutzer, die Ausgewogenheit und Kohärenz über Spektakel stellen.
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