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Ab 2026 werden Dirac Live-Softwarelizenzen persönlich in HiFi Klubben-Filialen in Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland und den Niederlanden verkauft.
Die Partnerschaft markiert Diracs erstes physisches Retail-Vertriebsmodell und bündelt Raumkorrektur-Software direkt mit kompatibler Heimkino- und Hi‑Fi-Hardware beim Kauf.
HiFi Klubben, Europas größte Hi‑Fi-Kette mit über 100 Filialen und fast einer Million Mitgliedern, integriert Dirac Live in sein etabliertes, vorführungsorientiertes Retail-Erlebnis.
Technisch interessant an diesem Schritt ist, wie Dirac Live von einem abstrakten DSP‑Add‑on zu einer Systemkomponente umgedeutet wird, die zeitgleich mit Lautsprecheraufstellung, Verstärker-Topologie und Raumgeometrie besprochen wird. Diracs Ansatz unterscheidet sich grundlegend von klassischen EQ‑Systemen, da er im gemischten Zeit‑ und Frequenzbereich arbeitet und Impulsantwort sowie Phasenkohärenz adressiert, statt nur den Amplitudenverlauf zu korrigieren. Funktionen wie Bass Control und ART basieren auf Mehrpunktmessungen und kanalübergreifender Optimierung, sodass mehrere Subwoofer oder Fullrange‑Lautsprecher wie ein einziges Tiefton‑System agieren. In der Praxis bedeutet das kürzere Abklingzeiten unterhalb der Schroeder‑Frequenz, weniger modale Hotspots und eine stabilere Abbildung über verschiedene Hörpositionen hinweg—Themen, die üblicherweise erst nach dem Kauf aufkommen, nicht während der Systemauswahl.
Aus Branchensicht unterstreicht die Partnerschaft eine lange prognostizierte, aber selten sauber umgesetzte Konvergenz: softwaredefinierte Performance, die zusammen mit der klanglichen Abstimmung der Hardware verkauft wird. Die historischen Verbindungen von HiFi Klubben zu Lyngdorf Audio machen die Kombination logisch, da Lyngdorfs RoomPerfect und Dirac Live zwei parallele Philosophien der Raumkorrektur repräsentieren—eine weitgehend automatisiert, die andere mit größerer Nutzerkontrolle und Skalierbarkeit über Marken hinweg. Indem Dirac‑Lizenzen neben AV‑Receivern und integrierten Verstärkern platziert werden, die bereits über schlummernde DSP‑Fähigkeiten verfügen, umgeht der Händler effektiv die übliche Reibung nach dem Verkauf durch Firmware‑Updates, Lizenzaktivierung und Funktionsverwirrung. Für Enthusiasten, die zwischen Denon, NAD oder Arcam abwägen, wird die Tiefe der Raumkorrektur zunehmend zu einem entscheidenden Merkmal—gleichrangig mit DAC‑Architektur oder Netzteildesign. In diesem Sinne geht es bei Diracs Retail‑Debüt weniger darum, wo Lizenzen verkauft werden, als um die Anerkennung, dass moderne Hi‑Fi‑Performance heute ebenso sehr in Software wie in Silizium und Gehäusebau verhandelt wird.
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