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DirectOut berief ein neues dreiköpfiges Management Board: Luca Giaroli als CEO, René In der Stroth als CFO und Jan Ehrlich wechselt vom CEO zum COO.
CEO Luca Giaroli, zuvor Chief Strategy and Solutions Officer, verantwortet Strategie, Vertrieb und Marketing und baut auf Innovationen wie PRODIGY.MP und dem Audio Solution Model (ASM) auf.
Die Neuordnung der Führung unterstützt DirectOuts Wandel von der Hardwarefertigung hin zu integrierten, softwaregestützten Audio-Workflows für Broadcast-, Studio-, Live- und Installationsmärkte.
Was hinter der Umstrukturierung im Vorstand auffällt, ist die enge Kopplung von Governance und Systemarchitektur. Die jüngste Entwicklung von DirectOut spiegelt eine breitere Branchenspannung wider: Reine Formatunterstützung reicht nicht mehr aus, wenn Produktionen ST‑2110‑Broadcast-Kerne, Dante‑lastige Live‑Rigs und Ravenna‑basierte klassische Aufnahmeketten umfassen. Quellen aus dem Engineering-Bereich betonen, dass das Audio Solution Model weniger ein Marketingrahmen als vielmehr eine praktische Abstraktionsschicht ist, die es den Plattformen PRODIGY und MAVEN ermöglicht, sich wie modulare Netzwerk-Appliances statt wie festformatige Konverter zu verhalten. Das zeigt sich darin, wie DSP‑Ressourcen dynamisch für Routing, Sample‑Rate‑Konvertierung und Protokoll‑Bridging zugewiesen werden – eine Designentscheidung, die kritisch wird, wenn gemischte Clock‑Domänen und redundante Netzwerkpfade zu handhaben sind.
Ein weiterer Aspekt aus Branchenkommentaren ist die ungewöhnlich enge Ausrichtung von Unternehmensführung und technischer Verantwortung. Während viele Hersteller Strategie und Engineering trennen, hält DirectOut das Systemdesign auf CTO‑Niveau in enger Abstimmung mit exekutiven Entscheidungen. Das ist relevant, wenn Produkte deterministische Latenzen einhalten, Broadcast‑taugliche Zuverlässigkeitsziele erreichen und zugleich per Firmware aktualisierbar bleiben müssen, während sich Standards wie AES67‑Profile oder Auslegungen von ST 2110‑30 weiterentwickeln. Aus Anwendersicht – ob im mobilen Ü‑Wagen oder in einer Festinstallation – resultieren daraus Plattformen, die sich weniger wie „Black Boxes“ und mehr wie konfigurierbare Signalrouter mit audiophiler Transparenz und vorhersagbarem Verhalten unter Last anfühlen.
Auch die Einrichtung eines voll funktionsfähigen US‑Standorts liest sich als technischer Schritt, nicht nur als kommerzieller. Schnellerer Zugriff auf Ersatzteile, lokaler Firmware‑Support und Ingenieurhilfe rund um die Uhr beeinflussen direkt, wie sicher Systemintegratoren komplexe Multi‑Netzwerk‑Designs einsetzen können. In Foren und Profi‑Kreisen wird DirectOut häufig für Stabilität in Edge‑Case‑Szenarien gelobt – Clock‑Slips, Netzwerk‑Rekonfiguration oder hybride MADI/IP‑Umgebungen – und eine stärkere regionale Unterstützung festigt diesen Ruf. Zusammengenommen deuten die Führungswechsel auf ein Unternehmen hin, das sich auf Audio auf Infrastrukturebene fokussiert: weniger dem Jagen von Formaten, mehr dem Ziel, heterogene digitale Ökosysteme wie einen einzigen, kohärenten Signalpfad funktionieren zu lassen.
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