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Der Emotiva DRA-1 ist ein vollsymmetrischer Zweikanal-Endverstärker aus der Differential Reference Design-Serie und ergänzt den DRS-1 Streamer, den DRD-1 DAC und den DRP-1 Vorverstärker.
Der Verstärker nutzt Hypex NCoreX Class-D-Module, die aufgrund hoher Energieeffizienz, extrem niedrigen Rauschens, minimaler Verzerrungen und eines neutralen Klangcharakters gewählt wurden.
Der DRA-1 liefert 90 W pro Kanal an 8 Ohm und 130 W an 4 Ohm (20 Hz–20 kHz) bei einem THD von unter 0,02 % bzw. 0,05 %.
Im Rahmen von Emotivas Differential-Reference-Design-Konzept geht es beim DRA-1 weniger um brachiale Leistungsentfaltung als darum, als transparenter Endpunkt in einer strikt symmetrischen Signalkette zu fungieren. Die ingenieurstechnische Logik folgt dabei einer studioorientierten Denkweise: vollständig differenzielle Topologie vom Eingang bis zum Ausgang, kurze Signalwege und eine Endstufe, die bewusst so abgestimmt ist, dass sie sich klanglich zurücknimmt. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zu traditionellen „Charakter“-Verstärkern, bei denen die Endstufe selbst Teil der tonalen Gleichung wird. Hier soll der Verstärker klar verschwinden und dem vorgeschalteten DAC und Vorverstärker die Definition von harmonischer Dichte, räumlichen Hinweisen und Transientenformung überlassen.
Die Wahl der Hypex NCoreX-Module ordnet den DRA-1 einer modernen Klasse-D-Generation zu, die Linearität unter Last gegenüber reiner Nennleistung priorisiert. Im Vergleich zu früheren NCore-Generationen ist NCoreX auf geringeres Restrauschen und bessere Kontrolle bei komplexen Lautsprecherimpedanzen optimiert, was sich häufig in strafferem Tiefton-Dämpfungsverhalten und saubereren Ausklingphasen äußert. In audiophilen Diskussionen wird dies oft als eine „sachliche“ Präsentation beschrieben: Basslinien stoppen und starten präzise, während der Mitteltonbereich die Weichzeichnung vermeidet, die mit älteren Schaltverstärker-Designs gelegentlich verbunden wird. Wichtig ist zudem, dass die symmetrische Implementierung Gleichtaktstörungen bei passender Elektronik wirksam unterdrückt und Systemsynergie damit zu einem technischen statt mystischen Konzept macht.
Aus Sicht des Systemaufbaus spiegelt der DRA-1 zudem Emotivas modulare Philosophie wider. Anstatt Anwender in eine Ein-Box-Lösung zu zwingen, ist der Verstärker darauf ausgelegt, sich innerhalb größerer Setups sowohl elektrisch als auch funktional zu skalieren – einschließlich höherer Stromlieferfähigkeit oder Monobetrieb. Damit positioniert er sich als pragmatische Alternative zu überdimensionierten Linearverstärkern: kompakt, thermisch effizient und im Verhalten vorhersehbar. In Foren ausgedrückt ist es eine Endstufe, die sich bei langen Hörsitzungen selten in den Vordergrund spielt – was für viele erfahrene Hörer genau der entscheidende Punkt ist.
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