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Eversolo hat das Firmware-Update V1.5.60 veröffentlicht, das erstmals Spotify Connect Lossless Streaming mit bis zu 24-bit/44.1 kHz Audioauflösung einführt.
Das Update verbessert Detailreichtum und Dynamikumfang im Vergleich zu früheren komprimierten Spotify-Streams deutlich und ermöglicht eine höherwertige Wiedergabe innerhalb des nativen Spotify-Ökosystems.
Spotify Connect Lossless behält die vertraute Spotify-App-Oberfläche bei und erlaubt es der Eversolo-Hardware, ihre DAC- und Audioverarbeitungsfähigkeiten besser auszunutzen.
Was diesen Schritt aus technischer Sicht interessant macht, ist weniger die Schlagzeilen-Spezifikation als vielmehr die Art und Weise, wie Eversolo offenbar die interne Audiopipeline von Spotify handhabt. Die Auslieferung von Spotify war lange durch verlustbehaftete Codierung und feste Gain-Strukturen eingeschränkt, wodurch hochwertige Streamer oft unterfordert wirkten. Durch die Überarbeitung der internen Signalführung und der Pufferstrategie ermöglicht Eversolo dem Spotify-Stream effektiv, mit weniger Zwischenkonvertierungen und weniger aggressiven DSP-Eingriffen bis zur DAC-Stufe zu gelangen. Für Hörer, die mit dem markentypischen Klang vertraut sind, sollte sich dies in stabilerer Abbildung und einem ruhigeren Grundrauschen niederschlagen, insbesondere bei komplexem Material mit dichter Transienteninformation.
Es gibt zudem eine nuancierte Diskussion über die gewählte Basisabtastrate. Die Beibehaltung einer 44.1-kHz-Taktdomäne passt nativ zum Großteil des Spotify-Katalogs und vermeidet asynchrones Resampling innerhalb des Streamers. Aus ingenieurtechnischer Sicht reduziert dies die Komplexität des Jitter-Managements und hält den Masterclock näher am Quellformat – etwas, das viele Audiophile gegenüber starkem Upsampling bevorzugen. Die Verwendung eines Containers mit höherer Bittiefe senkt zudem Quantisierungsartefakte während der internen Verarbeitung, selbst wenn der musikalische Inhalt nicht immer den vollen theoretischen Umfang ausschöpft.
Im Vergleich zu anderen Herstellern, die Spotify Connect als Komfortfunktion behandeln, deutet Eversolos Ansatz auf eine stärker audiophil geprägte Priorisierung der Softwarearchitektur hin. Anstatt hochwertige Wiedergabe über externe Apps oder proprietäre Steuerebenen anzuflanschen, bleibt der vertraute Spotify-Bedienpfad erhalten, während das Hardware-Backend verfeinert wird. Damit positioniert sich Spotify weniger als Option für „casual listening“ und mehr als brauchbares Frontend für auflösende DACs und analoge Stufen – insbesondere für Nutzer, die Integration und Signalintegrität höher bewerten als Plattformwechsel.
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