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Auf der NAMM und ISE 2026 präsentierte FaitalPro ein umfangreiches Pro-Audio-Portfolio von 21-Zoll-Subwoofern bis zu Kompressionstreibern, hervorgehoben durch die ersten Iron-Nitride-Woofer.
Die neue Subwoofer-Familie umfasst 21XL3000, 18XL1700 und 15XL2400 mit Aluminiumkörben, Schwingspulenträgern aus Glasfaser, hohem Hub und Demodulation für geringe Verzerrungen.
Das Flaggschiff 21XL3000 liefert 3000 W AES über eine 165 mm Dual-Layer-Aluminium-Schwingspule, BL 43 N/A, einen FEA-optimierten Neodym-Motor und einen Demodulationsring.
Über die Neuheiten des Jahres 2026 hinweg sticht weniger die schiere Breite hervor als eine konsequent motorzentrierte Philosophie. Mehrere Quellen beschreiben die neuen Tieftonplattformen als Übung in magnetischer Linearität und thermischer Stabilität statt in reiner SPL-Gewalt. Der wiederholte Einsatz von Demodulation und per Finite-Elemente-Analyse optimierten Motoren deutet darauf hin, dass FaitalPro vorhersehbares Impedanz- und Phasenverhalten unter Last anstrebt – ein Punkt, der in Systemdesign-Kreisen häufig angesprochen wird, wenn moderne Verstärker auf großformatige Neodym-Motoren treffen. Im Vergleich zu früheren Generationen scheinen die neuen Designs auf kontrollierte Induktivität und saubereres Ausschwingen abgestimmt zu sein und tauschen einen Hauch roher Aggressivität gegen Bass, der auch bei hoher Belastung in realen Gehäusen verständlich bleibt.
Aktualisierungen im Mittel- und Hochtonbereich zeigen eine ähnliche Denkweise. Statt exotische Membranmaterialien zu verfolgen, konzentriert sich FaitalPro offenbar auf mechanische Dämpfung und Weichenfreundlichkeit. Die neuen Mitteltöner betonen die Kontrolle der Aufhängung und Motorsymmetrie, was zu Berichten von Integratoren passt, die Treiber bevorzugen, die sich außerhalb ihres Übertragungsbereichs gutmütig verhalten. Im Hochton zielen die Kompressionstreiber auf nutzbare Empfindlichkeit ohne die spitzen Resonanzen, die kompakte Neodym-Designs plagen können, und priorisieren eine saubere Übergabe an moderne Waveguides. Damit positionieren sie sich als pragmatische Werkzeuge für Line-Arrays und Punktquellensysteme, bei denen tonale Konsistenz wichtiger ist als Schlagzeilenzahlen.
Die Iron-Nitride-Prototypen führen eine deutlich disruptivere Erzählung ein. Während einige Quellen Nachhaltigkeit betonen, heben andere Skalierbarkeit und Feldhomogenität als den eigentlichen technischen Gewinn hervor. Die modulare Kaiten-Geometrie deutet auf eine Zukunft hin, in der die Magnettopologie ebenso abstimmbar wird wie Membran- oder Aufhängungsdesign und potenziell die Abhängigkeit von Seltenen Erden reduziert, ohne Kompromisse bei der Motorstärke zu erzwingen. Skepsis in Foren bleibt bestehen – eisenbasierte Magnete haben schon früher viel versprochen –, doch die Kombination aus simulationsgetriebenem Design und rigoroser elektroakustischer Validierung legt nahe, dass es sich um mehr als ein Konzept handelt. Gelangt dies in die Serienproduktion, könnte es leise verändern, wie professionelle Treiber Leistung, Kostenstabilität und langfristige Materialverfügbarkeit ausbalancieren.
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