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final hat die kabelgebundenen Kollaborations-Ohrhörer „VR1000 for ASMR Patra White/Black“ am 20. Februar zum Preis von ¥5.980 veröffentlicht und damit den Verkauf von einer limitierten Direktvermarktung auf den allgemeinen Einzelhandel ausgeweitet.
Der VR1000 markiert Suo Patras erste kabelgebundene Kollaboration und wurde entwickelt, nachdem eine Umfrage im Jahr 2025 eine starke Nachfrage nach kabelgebundenen, auf ASMR fokussierten Ohrhörern gezeigt hatte.
Die Klangabstimmung priorisiert ultra-nahe, weich texturierte Wiedergabe, minimiert hochfrequentes Atemrauschen und erzeugt lebensechte ASMR-Eindrücke, die dem Gefühl von Atem am Ohr ähneln.
Der Wechsel zu einer kabelgebundenen Plattform verändert grundlegend, wie final die ASMR-orientierte Abstimmung angeht, und genau in diesem Wandel wird der VR1000 über sein Kollaborationslabel hinaus interessant. Ein Kabel beseitigt die Einschränkungen durch Batterierauschböden und DSP-Korrekturen, die für True-Wireless-Designs typisch sind, und erlaubt es dem akustischen Profil, stärker auf mechanische Dämpfung und Gehäusegeometrie zu setzen. Das Ergebnis ist eine Präsentation, die Stammgäste in Foren als „nahfeldbetont“ beschreiben würden, mit bewusst gezügelter Energie im oberen Hochtonbereich und einer weicheren Abklinghülle. Statt wahrgenommene Detailfülle über Glanz zu erzwingen, betont die Abstimmung Mikrodynamik im unteren Präsenzbereich – entscheidend, um feine Hautkontakte, Stoffbewegungen und Atemübergänge wiederzugeben, ohne Zischlaute in Ermüdung kippen zu lassen.
Im Vergleich zum früheren kabellosen Modell ZE500 wirkt die Philosophie des VR1000 puristischer und weniger vermittelt. Kabellose ASMR-Ohrhörer greifen oft zu psychoakustischen Tricks, um Intimität nach Codec-Kompression zu erhalten, während der VR1000 es sich leisten kann, durch die Mitten flacher und zusammenhängender zu klingen. Diese Kontinuität fällt besonders bei geflüsterten Inhalten auf, bei denen Konsonanten rund bleiben statt zu spitzen, und räumliche Hinweise weniger „umrissen“ und natürlicher verschmiert wirken – ein Effekt, den viele ASMR-Hörer tatsächlich bevorzugen. Die weicheren Silikon-Eartips unterstützen diesen Ansatz zusätzlich, indem sie Reflexionen im Gehörgang subtil dämpfen und rohe Isolation gegen eine organischere, druckfreie Abdichtung eintauschen.
Auffällig ist quellenübergreifend, wie bewusst eng der Einsatzzweck gefasst ist. Dies ist keine Allzweck-V-Abstimmung, die für Charakter-Branding entschärft wurde, sondern ein Ohrhörer, der für eine Hördistanz und eine Inhaltsart optimiert ist. Aus audiophiler Sicht rückt der VR1000 damit näher an ein spezialisiertes Monitoring-Tool als an ein Lifestyle-Accessoire. Seine Attraktivität liegt darin, wie selbstbewusst er konventionelle „Hi‑Fi“-Checklisten ignoriert und stattdessen auf Kohärenz, klangliche Dichte und Langzeitkomfort setzt – Eigenschaften, die beim nächtlichen ASMR-Hören oft wichtiger sind als lehrbuchmäßige Erweiterung oder Bühnenbreite.
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