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Der italienische Hersteller Gold Note erweitert seine 5.2-Serie um den CD-5.2 Compact Disc Player, positioniert als direkte evolutionäre Weiterentwicklung des CD-5-Modells.
Der CD-5.2 integriert einen AKM AK4493 DAC mit vollständig symmetrischen XLR- und unsymmetrischen RCA-Ausgängen sowie einer integrierten Lautstärkeregelung für den direkten Anschluss an eine Endstufe.
Ein neu gestaltetes, schwarz eloxiertes und sandgestrahltes Aluminiumgehäuse verbessert die mechanische und elektrische Stabilität und sorgt für geringeres Rauschen, einen schwärzeren Hintergrund und gesteigerte Mikrodetails.
Gold Notes Rhetorik rund um die 5.2-Revision spiegelt eher ein strukturelles Umdenken wider als eine bloße Routineauffrischung. Während einige Quellen den CD‑5.2 primär als Verfeinerung darstellen, heben andere eine Verschiebung der Systemrolle hervor. Die integrierte Lautstärkeregelung dient nicht nur der Bequemlichkeit, sondern der Ökonomie des Signalwegs: weniger aktive Stufen, kürzere Kabelwege und eine klarere Absicht, die Ausgangsstufe des DAC als Gain-Referenz des Systems zu nutzen. In audiophilen Begriffen rückt der CD‑5.2 damit näher an ein digitales Kontrollzentrum als an einen klassischen Disc-Player heran und spricht Hörer an, die kompakte Ketten mit wenigen Komponenten aufbauen wollen, ohne auf physische Medien zu verzichten.
Technisch liegt der Fokus eher auf der Umsetzung als auf Schlagwort-Bauteilen. Der AK4493 ist bekannt für seine symmetrische Stromausgangsarchitektur und das geringe Außerbandrauschen, doch unterscheiden sich die Quellen in der Gewichtung: Einige betonen seine tonale Konsistenz, andere, wie Gold Note offenbar die umgebende Analogstufe auf Stabilität und Lasttoleranz abgestimmt hat. Die überarbeitete Stromversorgung spielt hier hinein, da höhere Stromreserven und bessere Regelung Modulationen bei dynamischen Ausschlägen reduzieren – ein Bereich, in dem viele CD-Player der Mittelklasse noch Schwächen zeigen. Das deckt sich mit Berichten über mehr Gelassenheit in dichten Passagen und deutet darauf hin, dass es weniger um „mehr Detail“ als um die Bewahrung von Timing und harmonischer Struktur unter Belastung geht.
Selbst die Mechanik fügt sich in dieses Narrativ ein. Das StreamUnlimited-Laufwerk ist eine konservative, ingenieurgetriebene Wahl statt eines Boutique-Statements, unterstreicht jedoch in Kombination mit dem schwereren, besser gedämpften Gehäuse den Fokus auf Reproduzierbarkeit und Rauschkontrolle statt Experimentierfreude. Manche Berichte heben Bedienungsgewinne wie das klarere Display und schnellere Navigation hervor, andere sehen darin sekundäre Effekte eines umfassenderen Bestrebens, sowohl kognitives als auch elektrisches Rauschen zu senken. In diesem Sinne wirkt der CD‑5.2 weniger wie eine nostalgische Verteidigung der Compact Disc, sondern eher wie der Versuch, ihre Rolle zu modernisieren – leise, methodisch und mit Blick auf Systemintegration statt auf Spektakel.
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