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Google kündigte den Beta-Rollout in Japan von Geminis Musikgenerierungsfunktion mit dem DeepMind-Modell Lyria 3 an, das innerhalb von Sekunden hochwertige Songs erstellt.
Lyria 3 verbessert die Audiogenerierung mit automatischer Texterstellung, feineren kreativen Kontrollen über Stil, Gesang und Tempo sowie erhöhter Realitätsnähe und musikalischer Komplexität.
Gemini unterstützt zwei Erstellungsmodi: Text-zu-Musik für Genre, Stimmung oder Erinnerungen sowie Foto/Video-zu-Musik, das visuellen Kontext zur Komposition von Songs nutzt.
Aus Sicht der Signalkette liest sich Lyria 3 weniger wie ein Neuheiten-Generator und mehr wie eine streng begrenzte Kompositions-Engine, optimiert auf Kohärenz im Kurzformat. Der bemerkenswerte Wandel ist nicht nur die lyrische Synthese, die dem Audio aufgesetzt wird, sondern die engere Kopplung zwischen semantischer Absicht und klanglichem Ergebnis. Im Vergleich zu früheren generativen Musiksystemen, die Transienten verschmierten oder harmonische Details unter dichten Arrangements kollabieren ließen, positioniert Google Lyria 3 als auf innere musikalische Struktur fokussiert — Phrasierung, dynamische Kontur und vokale Präsenz — und deutet damit auf ein Modell hin, das mit stärkeren Priors zur Songform statt zur bloßen Wellenform-Plausibilität trainiert wurde. Das passt zur übergeordneten DeepMind-Entwicklung: weniger unheimliche Texturen, vorhersehbarere Mittenbalance und weniger phasige Artefakte, die Audiophile typischerweise mit früher neuraler Audioverarbeitung verbinden.
Wo Googles Narrativ von Teilen der Branchenkommentare abweicht, ist das Beharren darauf, dass das System nicht auf „Meisterwerk“-Fidelity abzielt. Diese Einordnung steht im Kontrast zu Wettbewerbern, die immer höhere Realitätsnähe vermarkten, erklärt jedoch mehrere Designentscheidungen: bewusste Abstraktion, wenn Künstlernamen in Prompts erscheinen, Filter, die Ausgaben gegen bekannte Werke gegenprüfen, sowie die verpflichtende Einbettung unhörbarer Identifikatoren. Aus audio‑technischer Sicht ist SynthID besonders interessant, da es unterhalb der Wahrnehmungsschwelle arbeitet, ohne den Rauschpegel oder die Stereoabbildung hörbar zu beeinträchtigen, und sich damit eher an professioneller Rundfunk-Wasserzeichen-Technik als an Consumer‑DRM orientiert. Das Ergebnis ist ein Werkzeug, das Nachverfolgbarkeit und spielerischen Ausdruck über referenzklassige Reproduktion stellt — ein Ansatz, der Puristen frustrieren mag, aber eine klare Linie zwischen kreativem Skizzenblock und fertigem Produktionswerkzeug zieht.
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