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Headphone Zone und die chinesische Audiomarke KZ haben Thunder vorgestellt, ihre erste von Grund auf gemeinsam entwickelte In‑Ear‑Kopfhörerlinie statt eines modifizierten bestehenden Modells.
Thunder kostet 1.999 indische Rupien (~22 US‑Dollar) und wird über headphonezone.in verkauft; erhältlich sind 3,5‑mm‑ und USB‑Type‑C‑Versionen.
Die USB‑Type‑C‑Variante integriert einen eingebauten DAC, macht Adapter für Smartphones ohne Kopfhörerbuchse überflüssig und sorgt für eine konsistente digitale Audiokonvertierung.
Was bei Thunder heraussticht, ist nicht die Teileliste, sondern wie bewusst der Signalweg aufgeteilt wurde. Das Vorhandensein einer separaten Leiterplatte und einer Frequenzweiche deutet auf den Versuch hin, Phasenausrichtung und die Übergabe zwischen den Treibern zu kontrollieren, anstatt sich ausschließlich auf akustische Dämpfung zu verlassen, die bei Einsteiger‑Hybriden noch immer verbreitet ist. Dieser Ansatz ermöglicht es in der Regel, dass der Dynamiktreiber mit weniger Aufbrechartifakten im oberen Bass und unteren Mitten arbeitet, während der Armature‑Treiber in einem engeren, lineareren Arbeitsfenster gehalten wird. Aus technischer Sicht weist das auf einen saubereren Übergangsbereich und ein vorhersehbareres Impedanzverhalten über das hörbare Spektrum hin – ein Bereich, in dem viele günstige Hybride bei der Kombination mit tragbaren Quellen mit höherem Ausgangspegel Probleme haben.
Die USB‑C‑Variante spiegelt zudem einen breiteren Branchentrend wider, das digitale Frontend zu kontrollieren, statt die Wandlungsqualität Smartphones mit sehr unterschiedlichen Audio‑Implementierungen zu überlassen. Indem die DAC‑Stufe in das Kabel integriert wird, wird die klangliche Abstimmungsabsicht weniger quellenabhängig, was mit der Fertigungsphilosophie von KZ und dem Retail‑Fokus von Headphone Zone auf Konsistenz für Einsteiger übereinstimmt. Das steht im Gegensatz zu anderen jüngsten Kooperationen auf der Plattform, wie Pula Unicrom oder Tangzu’s Xue Tao, bei denen der Schwerpunkt eher auf Materialien, der Kohärenz eines Einzeltreibers oder genrespezifischer Abstimmung liegt als auf einer systemweiten Integration vom digitalen Eingang bis zum akustischen Ausgang.
In diesem Kontext wirkt Thunder weniger wie eine kosmetische Zusammenarbeit und mehr wie eine Übung in Prozesskontrolle unter einer niedrigen Preisobergrenze. Das transparente Gehäuse ist hier fast symbolisch und legt nicht nur die Ästhetik offen, sondern auch ein internes Layout, das Modularität und elektrische Ordnung priorisiert. Für das globale Budget‑IEM‑Segment positioniert dies Thunder näher am Ende des Spektrums für „ingenieurgetriebene Produkte“ statt bei der typischen neu abgestimmten OEM‑Veröffentlichung und unterstreicht die Idee, dass Co‑Entwicklung die technische Umsetzung sinnvoll beeinflussen kann – selbst bei knappen Margen.
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* Queen veröffentlichen am 27.

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