Erhalte den wöchentlichen HiFi-Überblick — neue Geräte, Lesetipps und Angebote.

SDE bestätigt, dass die Heaven 17 Blu-rays Penthouse and Pavement und The Luxury Gap audiophile 192kHz/24-Bit Flat-Transfers aus den originalen, EQ-behandelten Produktionsmastern enthalten – ohne Remastering, Kompression oder Limiting.
Jede Blu-ray bietet acht Audiostreams, darunter 2026 Dolby Atmos (48/24), 5.1 DTS-HD MA (96/24), Stereo-Mixe sowie Instrumentalvarianten und originale 192/24- und 96/24-Stereo-Transfers.
Die originalen Stereo-Mixe stellen die bislang höchstaufgelösten veröffentlichten Versionen dar und sind exklusiv diesen physischen Editionen vorbehalten; sie ergänzen David Kostens neue Stereo- und Instrumental-Mixe von 2026.
Was diese Heaven 17 Blu-rays über den üblichen Surround-Reissue-Zyklus hinaushebt, ist die Entscheidung, zu den originalen, EQ-behandelten Produktionsmastern zurückzukehren, statt den Klang über moderne Mastering-Ketten neu zu konstruieren. In audiophilen Begriffen bewahrt ein Flat-Transfer von diesen Bändern die kumulativen Entscheidungen der ursprünglichen Vinyl-Ära-Produktion – Konsolen-EQ, Bandsättigung und Pegelstruktur – ohne zeitgenössische Loudness-Ziele oder digitales Peak-Management einzuführen. Im Vergleich zu früheren CD- und Download-Editionen, die zwangsläufig ein gewisses Maß an digitaler Umformung beinhalteten, sollten diese Transfers größere Crest-Faktoren und eine entspanntere Transienten-Hüllkurve präsentieren, besonders hörbar bei perkussiven Synth-Stabs und den frühen Drumcomputer-Transienten der 80er, die unter späterem Remastering oft leiden.
Die Einbeziehung sowohl von 192-kHz- als auch von 96-kHz-Stereo-Transfers ist zudem mehr als ein Abhaken von Kästchen. High-Resolution-Puristen diskutieren zwar häufig abnehmende Erträge oberhalb von 96 kHz, doch Archiv-Transfers mit 192 kHz können das ultraschallige Bias-Rauschen und das Phasenverhalten der originalen Analogmaschinen besser erfassen, selbst wenn ein Großteil dieser Informationen später herausgefiltert wird. Die parallele Bereitstellung von 96-kHz-Versionen trägt realer DAC-Kompatibilität Rechnung und hält zugleich den Signalweg in der Erfassungsphase kompromisslos. Dieser Dual-Resolution-Ansatz kontrastiert mit vielen jüngeren Katalog-Blu-rays, bei denen das Downsampling einmalig durchgeführt und festgeschrieben wird, sodass Hörende keine Wahl haben, als den bevorzugten Kompromiss des Produzenten zu akzeptieren.
Aus Hörperspektive schafft das Nebeneinander von unberührtem historischem Stereo und neu erstellten immersiven sowie instrumentalen Präsentationen ein ungewöhnlich vollständiges Referenzset. Die modernen Mixe liefern räumliche Klarheit und Isolation, die Atmos-taugliche Systeme ansprechen, doch die Flat-Stereo-Transfers bleiben der Maßstab für tonale Balance und zeittypische Authentizität – nützlich, um zu beurteilen, wie weit Neuinterpretation gehen kann, bevor sie das emotionale Gewicht des Materials verändert. Für Sammler wie auch System-Tweaker fungieren diese Discs weniger als Nostalgieobjekte denn als langfristige Evaluationswerkzeuge, die offenlegen, wie Mastering-Philosophie, Auflösung und Mix-Intention über vier Jahrzehnte Wiedergabetechnologie hinweg ineinandergreifen.
Neue Geräte, lesenswerte Artikel und Angebote — jeden Freitag.

* Queen veröffentlichen am 27.

* Audio Research I/55 ist ein kompakter Röhren-Vollverstärker, abgeleitet vom I/70 und Nachfolger des I/50, ausgerichtet auf High-End-Hörer, die klassischen Rö…

* ToxFreeLife testete 81 Kopfhörermodelle von Marken wie Sony, Apple, JBL, Bose, Samsung und Temu aus europäischen Einzelhandels- und Online-Marktplätzen.

* Audio-Technica bringt die USB-C-kabelgebundenen Ohrhörer ATH-CKD7NC am 27.