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Hi-Unit bringt das Balanced-Earphone-Kabel RYUCHU2 (龍柱2) Ende März auf den Markt, mit 4,4-mm-Stecker und 2-Pin-Anschlüssen, zu einem Preis von etwa ¥12.100.
Als Nachfolger des ursprünglich nur per Crowdfunding erhältlichen RYUCHU legt RYUCHU2 den Fokus auf präzise Signalübertragung und bewahrt Klangbalance, Klarheit sowie die ursprüngliche Leistungsfähigkeit der Ohrhörer.
Das Kabel verwendet extrem hochreine Kupferleiter auf 7N-Niveau mit einem dicken Querschnitt in der 18AWG-Klasse, optimiert für symmetrische 4,4-mm-Verbindungen.
RYUCHU2 positioniert sich weniger als „Sound-Tuning-Zubehör“ und mehr als Werkzeug für das Signalmanagement, was eine Designphilosophie widerspiegelt, die elektrische Stabilität über klangliche Ausschmückung stellt. Hi-Units erklärtes Ziel, Signalstagnation zu minimieren, entspricht einer Denkschule, die unter Kabelingenieuren häufig diskutiert wird: Die Reduzierung von Mikrovariationen bei Impedanz und Stromlieferung kann subtil beeinflussen, wie Transienten geformt werden und wie konstant der Treiber eines In-Ear-Hörers gedämpft ist. Anstatt wahrgenommene Helligkeit oder Gewicht zu verfolgen, deutet dieser Ansatz auf einen Fokus auf Phasenkohärenz und den Erhalt der nativen Frequenzbeziehungen des Hörers hin, was besonders für moderne Multi-Treiber-Designs relevant ist, die bereits sehr präzise abgestimmt sind.
Aus technischer Sicht weist die Leiterarchitektur auf den Versuch hin, das Verhalten eines einzelnen, mechanisch unpraktischen Massivleiters zu approximieren, ohne dessen Steifigkeit und Handhabungsprobleme in Kauf zu nehmen. Durch die Verteilung des Stroms über sorgfältig angeordnete Einzellitzen soll der Widerstand über das hörbare Frequenzband hinweg gleichmäßig bleiben, was bei symmetrischem Betrieb zu vorhersehbarerem Kanalverhalten unter dynamischer Last führen kann. Hier unterscheidet sich die Perspektive von Hi-Unit subtil von Marken, die symmetrische Kabel primär als Upgrade für Separation oder „Schwärze“ darstellen; die Erzählung zielt eher darauf ab, Variablen zu reduzieren, die die Verstärker–Hörer-Beziehung stören könnten, anstatt eine einzelne klangliche Eigenschaft hervorzuheben.
Einen interessanten Kontrast bildet der Kommentar des Kooperationspartners, der das Projekt als Experiment der Zurückhaltung beschreibt. Die Frage war nicht, ob symmetrischer Betrieb Informationen hinzufügen kann, sondern ob dies möglich ist, ohne eine bereits stimmige unsymmetrische Abstimmung zu destabilisieren. Diese Spannung – zwischen zusätzlichem Headroom und dem Erhalt des Charakters – unterstreicht, warum RYUCHU2 auf aggressives Voicing verzichtet. In diesem Sinne spiegelt es eine konservativere, ingenieurgetriebene Interpretation dessen wider, was eine „sinnvolle“ symmetrische Verbindung sein sollte: eine, die Konsistenz und Vorhersehbarkeit höher bewertet als sofortige, aufmerksamkeitsstarke Veränderungen.
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