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HiBy bringt den M300 128GB Digital Audio Player am 27. Februar auf den Markt, zum Preis von rund ¥34.000, erhältlich in Schwarz, Silber und Blau.
Arbeitsspeicher und Speicher werden deutlich aufgewertet: von 3GB RAM und 32GB Speicher auf 4GB RAM und 128GB internen Speicher, plus microSD-Erweiterung bis zu 2 TB.
Die Audio-Hardware setzt auf einen Cirrus Logic CS43131 DAC mit Unterstützung für natives DSD256 und hochauflösende PCM-Wiedergabe bis zu 768 kHz/32 Bit für audiophilen Klang.
Was diese Überarbeitung des M300 interessant macht, ist nicht nur die größere interne Kapazität, sondern wie diese Änderung die Rolle des Geräts in einem modernen, Android-basierten DAP-Ökosystem verändert. Mit mehr Spielraum für das OS und Hintergrunddienste ist die Snapdragon-Plattform weniger eingeschränkt, wenn sie lokale Wiedergabe, Streaming-Apps und systemweite DSP gleichzeitig handhabt. Das ist relevant, weil HiBys Android-Builds in dieser Preisklasse tendenziell stärkeres Multitasking fördern als Linux-basierte Player, und die zusätzlichen Ressourcen helfen, die UI auch bei großen Bibliotheken, Offline-Streaming-Caches und parallel genutzten Drittanbieter-Playern reaktionsschnell zu halten. Praktisch verschiebt sich der M300 damit von einem tragbaren Gerät nach dem Motto „Prioritäten setzen“ hin zu etwas, das eher einem taschentauglichen Medien-Hub gleicht, der nicht ständig Kompromisse aushandeln muss.
Aus Sicht der Audioarchitektur deutet HiBys fortgesetzte Nutzung des CS43131 auf eine bewusste Abstimmungsphilosophie hin, statt auf reines Jagen nach Spezifikationen. Dieser DAC wird oft wegen seines niedrigen Rauschbodens und seiner sauberen, leicht neutralen Wiedergabe geschätzt, insbesondere in Kombination mit effizienten unsymmetrischen Ausgängen. Das Fehlen einer symmetrischen Stufe hält das Design einfacher und vermeidet zugleich aggressive Gain-Strukturen, die empfindlichen IEMs Probleme bereiten können. In Verbindung mit HiBys Softwarekompetenz – insbesondere beim Umgang mit bitperfekten Signalpfaden unter Android – positioniert sich der M300 als technisch disziplinierter Player statt als auffälliger. Das erinnert daran, dass beeindruckende Kennzahlen nur einen Teil der Geschichte erzählen; Implementierung und Systembalance sind weiterhin entscheidend.
Es gibt zudem einige Designentscheidungen, die auf breitere Nutzungsszenarien über reine Musikwiedergabe hinaus hindeuten. Die Integration von Mikrofonen, Lautsprecher und frei belegbaren Hardware-Bedienelementen weist auf Aufnahmefunktionen, schnelle Sprachmemos und sogar leichte Broadcast- oder Monitoring-Aufgaben hin und verwischt die Grenze zwischen DAP und kompaktem Smart Device. Manche Quellen sehen darin Feature Creep, andere interpretieren es als Anerkennung seitens HiBy, wie Hörer portable Audiohardware im Jahr 2026 tatsächlich nutzen – oft als einzelnes Gerät für Musik, Kommunikation und Content-Konsum. In diesem Sinne wirkt der M300 128GB weniger wie ein kleines Update und mehr wie eine stille Neukalibrierung dessen, was von einem Android-Einsteigerplayer für Audiophile erwartet wird.
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* Queen veröffentlichen am 27.

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