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Highresaudio.com ist jetzt in die JPLAY-Streaming-App integriert und ermöglicht hochauflösendes Streaming sowie Käufe direkt innerhalb einer audiophilen Wiedergabeplattform.
Der Dienst bietet über 950.000 Streaming-Titel ausschließlich in 24‑Bit-Qualität oder höher sowie mehr als eine Million Download-to-Own-Alben.
Download-to-Own bleibt in Deutschland relevant und macht laut Daten von Qobuz Deutschland rund 30 % der Musikverkäufe aus, gegenüber 70 % Streaming.
Der interessanteste Aspekt der Highresaudio–JPLAY-Verknüpfung ist weniger die Verfügbarkeit als vielmehr der Workflow. Highresaudio war stets als Katalog positioniert, bei dem Herkunft und Auflösung nicht verhandelbar sind, und diese Philosophie passt nahtlos zu JPLAYs Rolle als schlanke Steuerungs- und Wiedergabeschicht statt als metadatenlastiges Ökosystem. Aus technischer Sicht hält dies die Signalkette relativ kurz: JPLAY agiert als Control Point und Renderer, ruft Daten direkt vom Dienst oder einer lokalen UPnP-Quelle ab und übergibt sie ohne den Overhead eines permanenten Serverprozesses an den DAC. Für Nutzer, die sensibel auf Netzwerkverkehr, Pufferverhalten und Taktstabilität reagieren, ist dieser reduzierte Ansatz oft zentraleren Architekturen vorzuziehen.
Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, wie Download‑to‑Own in ein modernes, streamingzentriertes Setup passt. Der Katalog von Highresaudio ist klar auf den langfristigen Aufbau einer Bibliothek ausgerichtet, und bei Zugriff über JPLAY fügen sich gekaufte Dateien nahtlos neben gestreamte Inhalte aus anderen Diensten und lokalen Speichern ein. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen „Cloud‑first“-Hören und dateibasierter Wiedergabe, sodass Hörer konsistente Wiedergabeparameter – Abtastratenbehandlung, Bittiefe und UPnP‑Aushandlung – unabhängig von der Quelle beibehalten können. Im Vergleich zu Plattformen, die Entdeckungsalgorithmen und redaktionelle Playlists in den Vordergrund stellen, richtet sich diese Kombination eher an Hörer, die bereits wissen, was sie wollen, und jeden Schritt von der Datei bis zum DAC kontrollieren möchten.
Aus einer breiteren Marktperspektive unterstreicht die Paarung zudem eine Divergenz im Konsum von Hi‑Res‑Audio. Während einige Dienste höhere Auflösungen vor allem als Marketing‑Häkchen pushen, deutet Highresaudios Beharren auf einer Mindestqualität in Kombination mit JPLAYs iOS‑only, audiophil fokussiertem Bedienmodell auf ein kleineres, aber technisch versierteres Publikum hin. Es geht weniger um Komfortfunktionen als um vorhersehbares Verhalten: stabile Netzwerk‑Wiedergabe, konsistente Formatunterstützung und die Sicherheit, dass ein gekauftes Album unabhängig von Lizenzänderungen oder Offline‑Szenarien abspielbar bleibt. In diesem Sinne wirkt die Integration weniger wie eine Expansion als vielmehr wie eine Konsolidierung gemeinsamer Werte beider Plattformen.
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