Erhalte den wöchentlichen HiFi-Überblick — neue Geräte, Lesetipps und Angebote.

Hisense bringt den kompakten C3 Mini Projektor in Deutschland für 1.699 € auf den Markt, positioniert unter C2 Pro und C2 Ultra in Helligkeit und Aufstellungsflexibilität.
Der C3 liefert 2.500 ANSI Lumen Helligkeit und übertrifft damit den C2 mit 2.000, bleibt jedoch hinter den Modellen C2 Pro (2.600) und C2 Ultra (3.000) zurück.
Unterstützt umfassende HDR‑Formate wie HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision, wobei Projektor‑HDR im Vergleich zu Premium‑Fernsehern keine lokale Dimmung bietet.
Aus der Perspektive von Enthusiasten geht es beim C3 weniger um rohe Lichtleistung als darum, wie Hisense eine kompakte DLP‑Plattform auf cineastische Glaubwürdigkeit trimmt. Der Triple‑Laser‑Antrieb ist hier die eigentliche Geschichte: Seine schmalen Spektralspitzen versprechen sauberere Primärfarben und eine langfristig stabilere Farbwiedergabe als bei Lampen‑ oder Single‑Laser‑Phosphor‑Designs, selbst wenn die Sättigung in der Praxis unvermeidlich nachlässt, sobald Umgebungslicht ins Spiel kommt. Die Bewegungsdarstellung dürfte typisch „DLP‑flink“ ausfallen, was gut zu IMAX Enhanced‑Inhalten passt, bei denen Bildrhythmus und wahrgenommene Schärfe wichtiger sind als absolute Schwarztiefe. Der bekannte Kompromiss bleibt jedoch bestehen: Das Tone Mapping muss Spitzlichter gegen Mitteltöne ausbalancieren, ohne das Sicherheitsnetz einer pixelgenauen Dimmung – Dolby Vision ist hier daher eher eine Frage sauberer Metadaten als TV‑ähnlicher Durchschlagskraft.
Im Vergleich zu seinen helleren Geschwistern setzt der C3 stärker auf Bedienkomfort als auf maximale Flexibilität bei der Aufstellung. Der integrierte Gimbal und die umfangreiche Automatisierung deuten darauf hin, dass Hisense diesen Projektor für ein nomadisches Leben sieht: heute Couchtisch, morgen Deckenprojektion. Aus puristischer Sicht knabbern digitale Trapezkorrektur und Hindernisvermeidung immer an der Pixelintegrität, doch für einen Wohnzimmer‑Projektor ist das der Preis der Bequemlichkeit. Die Wandfarbkompensation ist ein weiteres pragmatisches Feature – nützlich für den Gelegenheitsgebrauch, auch wenn kalibrierungsaffine Nutzer wissen, dass es sich um einen Korrekturfilter und nicht um einen Ersatz für eine neutrale Leinwand handelt.
Audio und Konnektivität unterstreichen den „All‑in‑One“-Anspruch. Das von JBL abgestimmte System mit virtuellem Surround wird ein separates Setup nicht ersetzen, sollte Dialoge jedoch überzeugend verankern und eine breitere Bühne bieten als die meisten kompakten Projektoren. HDMI‑2.1‑Unterstützung liest sich auf dem Papier besser als in der Praxis, angesichts der festen Bildwiederholgrenze positioniert sich der C3 als gaming‑tauglich, aber nicht auf E‑Sport ausgerichtet. Insgesamt wirkt der C3 so, als hätte Hisense bewusst die scharfen Kanten des Projektor‑Alltags abgeschliffen – weniger ein Spezifikationsmonster, mehr ein gezähmtes Heimkino‑Werkzeug für Enthusiasten, die Unmittelbarkeit über endloses Feintuning stellen.
Neue Geräte, lesenswerte Artikel und Angebote — jeden Freitag.

* Queen veröffentlichen am 27.

* Audio Research I/55 ist ein kompakter Röhren-Vollverstärker, abgeleitet vom I/70 und Nachfolger des I/50, ausgerichtet auf High-End-Hörer, die klassischen Rö…

* ToxFreeLife testete 81 Kopfhörermodelle von Marken wie Sony, Apple, JBL, Bose, Samsung und Temu aus europäischen Einzelhandels- und Online-Marktplätzen.

* Audio-Technica bringt die USB-C-kabelgebundenen Ohrhörer ATH-CKD7NC am 27.