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iBasso DX340 feiert sein Debüt als Flaggschiff-Digital-Audio-Player, einschließlich einer Titanium Limited Edition von nur 300 CNC-gefrästen Einheiten für Sammler.
Das Dual-OS-Design erlaubt den Wechsel zwischen dem musikfokussierten Mango OS und vollwertigem Android 13 und ermöglicht sowohl reinen Musikgenuss als auch den Zugriff auf Streaming-Dienste.
Das modulare Verstärkersystem erlaubt den Austausch des serienmäßigen AMP15 über zwei Schrauben; das mitgelieferte Modul liefert 2150 mW pro Kanal an 32 Ohm.
Über die Schlagzeilenfunktionen hinaus ist der DX340 vor allem dadurch interessant, wie konsequent iBasso Subsysteme trennt, die in Android-basierten Playern üblicherweise eng miteinander verzahnt sind. Die Entscheidung für eine FPGA-zentrierte Wandlungsstufe deutet auf eine Präferenz für deterministische Signalverarbeitung statt auf vorgefertigte DAC-Klangabstimmungen hin, da Taktung, Filterung und Oversampling per Code definiert werden können und nicht durch festes Silizium vorgegeben sind. In Kombination mit vollständig isolierten Stromversorgungsdomänen zielt diese Architektur klar darauf ab, digitale Störeinflüsse im analogen Signalweg zu minimieren – ein Ansatz, der eher aus dem Desktop-Bereich als aus tragbaren Playern bekannt ist. Einige Quellen sprechen hier von der Suche nach einem „schwarzen Hintergrund“, andere betonen Transientenpräzision und mikrodynamische Stabilität; letztlich gehen beide Interpretationen auf dieselbe technische Entscheidung zurück, den DAP weniger wie ein Smartphone und mehr wie einen verkleinerten Komponentenstapel zu behandeln.
Auch das modulare Verstärkerkonzept verdient eine technischere Betrachtung als bloße Benutzerfreundlichkeit. Austauschbare Ausgangsstufen verändern nicht nur die Leistungsabgabe, sondern auch Ausgangsimpedanz, Stromverhalten und sogar die Gain-Struktur, was direkt beeinflusst, wie empfindliche IEMs oder niederohmige planare Kopfhörer angesteuert werden. Damit positioniert sich der DX340 eher als Plattform denn als abgeschlossenes Produkt, wobei das Serienmodul als Referenzpunkt und nicht als endgültige Aussage dient. Die Titanium Limited Edition fügt der Diskussion eine weitere Ebene hinzu: Die Steifigkeit und Dämpfungseigenschaften von Titan unterscheiden sich deutlich von Stahl und können beeinflussen, wie mechanische Vibrationen im Gehäuse abgeleitet werden. Manche Quellen sehen darin vor allem einen ästhetischen oder sammlerischen Wert, andere wiederum einen Teil des umfassenderen Versuchs, Resonanzen in einem massereichen tragbaren Gerät zu kontrollieren – ein Argument, das Leser anspricht, die es gewohnt sind, über Gehäusematerialien bei Vollformat-Verstärkern zu diskutieren.
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