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iFi audio bringt den ZEN Air Blue Black Bluetooth-Audioempfänger am 28. Februar auf den Markt, zum Preis von rund ¥17.820, als Ersatz für das eingestellte silberne Modell.
Konzipiert zur Umwandlung von Bluetooth-Audio von Smartphones oder PCs in hochwertige Streams für Kopfhörer, Verstärker oder Aktivlautsprecher über RCA-Ausgang.
Die aufgerüstete Bluetooth-Engine nutzt einen Qualcomm-QCC5100‑Serien-Chipsatz und minimiert dank proprietärem Schaltungsdesign drahtlose Audioverluste im Vergleich zur kabelgebundenen Wiedergabe.
Der Wechsel zu einem komplett schwarzen Finish signalisiert leise eine breitere Neupositionierung des ZEN Air Blue als langfristiges, systemunabhängiges digitales Frontend statt als Lifestyle‑Accessoire. Jenseits der Optik ist die interessantere Diskussion iFis Philosophie zur Bluetooth‑Implementierung. Während viele Empfänger stark auf die Basisfunktionen ihres Wireless‑SoC setzen, betont dieses Design die Nachbearbeitung nach dem Chip — Spannungsregelung, Taktführung und analoge Isolation — um zu verhindern, dass die Bluetooth‑Stufe zum dominanten klanglichen Engpass wird. Technisch betrachtet erkennt dieser Ansatz an, dass Codec‑Unterstützung allein die drahtlose Klangtreue nicht definiert; die umgebende analoge und zeitliche Architektur entscheidet letztlich, wie viel der Daten die Wandlung unversehrt übersteht.
Es gibt zudem einen subtilen, aber wichtigen Kontrast in der Art, wie verschiedene Quellen die ESS‑basierte DAC‑Stufe einordnen. Anstatt auf aufmerksamkeitsstarke Chip‑Revisionen zu setzen, scheint iFi den Fokus auf vorhersagbares Verhalten und stabile Taktung zu legen und Phasenkohärenz sowie Linearität bei niedrigen Pegeln gegenüber reiner Spezifikationseskalation zu priorisieren. Dies passt zum Einsatz diskreter Taktquellen und einer konservativen Ausgangstopologie — Entscheidungen, die theoretische Spitzenwerte zugunsten von Konsistenz über unterschiedliche Quellmaterialien und Bluetooth‑Modi hinweg eintauschen. In der Praxis begünstigt diese Denkweise tonale Ausgewogenheit und räumliche Stabilität — Qualitäten, die in audiophilen Kreisen häufig diskutiert werden, wenn drahtlose Bridges klassische Verstärker oder Aktivmonitore speisen.
Schließlich deutet die Betonung hochwertiger passiver Bauteile und rauscharmem Analog‑IC‑Design auf die vorgesehene Rolle des Geräts in höher auflösenden Systemen hin. Statt als Komfort‑Add‑on zu fungieren, ist der ZEN Air Blue Black darauf ausgelegt, elektrisch zu verschwinden und als neutraler Vermittler zwischen verlustbehafteten und verlustfreien Domänen zu agieren. Diese Zurückhaltung mag Datenblatt‑Enthusiasten nicht begeistern, spiegelt jedoch ein reifes Verständnis dafür wider, wo Bluetooth‑Empfänger typischerweise scheitern: nicht allein bei der Datenübertragung, sondern darin, wie leise und berechenbar sie das Signal an den Rest der Kette übergeben.
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