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iFi erneuert sein digitales Mittelklasse-Ökosystem mit NEO iDSD 3, NEO Stream 3 und ZEN Stream 3, alle neu gestaltet mit aufgewerteter Schaltungstechnik, hochwertigen Kondensatoren und der K2/K2HD-Verarbeitung von JVCKENWOOD, vereint unter der iFi-Nexis-Control-App.
NEO iDSD 3 ist der Flaggschiff-DAC/Kopfhörerverstärker mit Burr-Brown-DAC und getrennten PCM- und DSD-Signalpfaden (bis zu 768 kHz PCM, DSD512), einer von Diablo 2 abgeleiteten Kopfhörerstufe mit bis zu 2.532 mW, Bluetooth aptX Lossless/LDAC/LHDC sowie einem neuen Cinch-Line-Eingang.
NEO Stream 3 vereint Netzwerk-Streaming, DAC- und Vorstufenfunktionen, ergänzt Qobuz Connect zu Tidal/Spotify/AirPlay 2, bietet K2HD-Upsampling auf 192 kHz, OptiBox-Ethernet-Isolation und verbesserte Rauschunterdrückung über alle digitalen Ausgänge hinweg.
Was die drei Neuheiten verbindet, ist weniger der Funktionsumfang als iFis erneuerte Besessenheit von Signalintegrität. Über verschiedene Quellen hinweg verlagert sich der Fokus von Schlagzeilen-Formaten hin zu stiller Ingenieursarbeit: überarbeitete Stromversorgungen mit Polymer- und ELNA-Silmic-II-Kondensatoren, verzerrungsärmere Operationsverstärker und eine breitere Anwendung von iFis Werkzeugkasten zur Rauschminimierung. Die JVCKENWOOD-K2-Familie steht im Zentrum dieser Strategie. Manche Kommentatoren verstehen K2HD als musikalische „Restauration“, andere als umstrittene DSP-Form, doch der gemeinsame Nenner ist, dass iFi sie nun als wählbaren, systemweiten Prozess positioniert statt als versteckten Filter – besonders relevant bei den Streamern, bei denen Ethernet-Isolation, USB-Rauschunterdrückung und neu getaktete S/PDIF-Ausgänge als ebenso wichtig gelten wie das DAC-Silizium selbst.
Ein genauerer Blick auf die NEO-Komponenten macht die geteilte Designphilosophie deutlicher. Der Desktop-DAC/Kopfhörerverstärker setzt stark auf Verfeinerungen im Analogbereich: getrennte PCM- und DSD-Pfade ausgehend vom Burr-Brown-Kern, eine aus iFis mobiler Linie hochskalierte Kopfhörerstufe und der Abschied von Miniklinken-Line-Eingängen zugunsten vollformatiger Cinch-Buchsen deuten darauf hin, dass er stärker in klassische Zweikanal-Systeme rückt. Der Netzwerkplayer mit integrierter Wandlung hingegen wird von einigen Quellen eher als „Kontrollzentrum“ denn als DAC-zentriertes Produkt beschrieben. Die Übernahme einer etablierten Wandlerstufe aus einer früheren Generation erlaubt es, Entwicklungsressourcen auf Streaming-Engine, Ethernet-Isolation und Software-Ebene zu konzentrieren, wobei K2HD-Upsampling als optionale Würze statt als Voreinstellung präsentiert wird.
Der Einstiegs-Transport vervollständigt das Bild, indem er zeigt, wofür iFi sich bewusst gegen Ausgaben entschieden hat. Der Verzicht auf einen DAC verlagert die Diskussion auf Taktung, Ausgangsaufbereitung und Betriebsmodi, die Hintergrundprozesse abschalten – Themen, die in Foren häufig debattiert, aber selten so explizit in dieser Preisklasse adressiert werden. Bemerkenswert ist die Entscheidung, K2HD-Upsampling wegzulassen und dennoch die Basis-K2-Verarbeitung beizubehalten, was die Auffassung unterstreicht, dass iFi Auflösungsmanagement und harmonische Rekonstruktion als unterschiedliche Werkzeuge betrachtet, nicht als Einheitslösung. Zusammengenommen wirkt das Trio weniger wie eine routinemäßige Auffrischung und mehr wie ein modularer Neubau der Frage, wie digitale Frontends in realen Systemen aufgebaut, isoliert und klanglich abgestimmt werden.
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