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Harman International veröffentlichte eine Firmware, die Qobuz Connect und Spotify Connect in verlustfreier Qualität für die aktiven JBL‑Lautsprecher 4305P und 4329P sowie den Netzwerkplayer MP350 Classic aktiviert.
Unterstützte Firmware‑Versionen sind V2145 für die aktiven JBL‑Lautsprecher 4305P und 4329P sowie V2141 für den Netzwerkplayer MP350 Classic.
Das Update ermöglicht direktes, hochwertiges Netzwerk‑Streaming von Musikdiensten, ohne Smartphones oder PCs als Wiedergabe‑Zwischengeräte zu nutzen.
Die interessantere Konsequenz dieses Updates ist weniger das Schlagzeilen‑Feature selbst als vielmehr die Art und Weise, wie es den Signalweg innerhalb von JBLs vernetztem Aktiv‑Ökosystem neu formt. Indem Start der Wiedergabe und Decodierung vollständig in den Lautsprecher oder Netzwerkplayer verlagert werden, wird das Steuergerät strikt zu einem UI‑Endpunkt statt zu einem Teil der Audiokette. Dadurch entfallen Probleme bei der Aushandlung von Abtastraten, Resampling auf Betriebssystemebene sowie variables Taktverhalten, wie es häufig von mobilen oder Desktop‑Quellen eingebracht wird. Für aktive Designs wie die 4305P und 4329P passt dies gut zu ihrer internen Architektur, in der DSP‑Weiche, Verstärkung und DAC‑Stufen bereits eng integriert und auf eine feste digitale Domäne optimiert sind.
Aus Protokoll‑Sicht verfolgen Qobuz Connect und Spotify Connect subtil unterschiedliche Ansätze, die für Hörer mit Anspruch auf Transparenz relevant sind. Das Modell von Qobuz betont die native Decodierung am Endpunkt, sodass hochauflösende PCM‑Streams ohne zwischengeschaltete Transkodierung direkt in die interne Signalverarbeitung des Geräts gelangen. Die Connect‑Implementierung von Spotify, historisch an verlustbehaftete Übertragung gebunden, ist architektonisch ähnlich, da auch hier das Stream‑Management an die Hardware selbst übergeben wird. Praktisch bedeutet das eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Netzwerk‑Jitter und ein vorhersehbareres Pufferverhalten – besonders relevant in Systemen, in denen die Lautsprecher selbst als finaler digitaler Audio‑Renderer fungieren und nicht auf einen externen Streamer angewiesen sind.
Im größeren Kontext rückt diese Firmware JBLs klassisch orientierte Aktivlautsprecher funktional näher an dedizierte Netzwerk‑Streamer heran, ohne ein weiteres Gerät ins Rack zu stellen. Für Setups auf Basis aktiver Monitore schließt dies eine lange bestehende Lücke zwischen studioabgeleitetem Lautsprecherdesign und modernen audiophilen Streaming‑Workflows. Das Ergebnis ist eine sauberere, deterministischere Wiedergabekette, die die Stärken aktiver Lautsprecher ausspielt: kurze Signalwege, eng kontrollierte Verstärkerstufen und minimale Möglichkeiten digitaler Verunreinigung, bevor sich die Treiber überhaupt bewegen.
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