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JBL L100 Classic 80 würdigt das 80-jährige Jubiläum von JBL, basiert auf dem L100 Classic Mk2 und verfügt über ein rundum sechsseitiges Gehäuse mit Eichen-Echtholzfurnier.
Streng limitiert auf 800 Paare weltweit und nur 20 Paare in Japan; jedes Set enthält eine nummerierte Plakette, signiert vom Chief System Engineer Chris Hagen.
Design-Highlights sind eine holzverkleidete Frontschallwand, ein braunes Quadrex-Schaumstoffgitter mit gold-schwarzem JBL-Logo sowie ein holzgerahmtes Gitter mit satinschwarzem Finish.
Was diese Jubiläumsversion auf technischer Ebene unterscheidet, hat weniger mit einem Austausch der Treiber zu tun als damit, wie vertraute Hardware akustisch neu gerahmt wird. Das Verlegen des Holzfurniers auf die Frontschallwand ist nicht nur kosmetisch; es verändert subtil die mechanische Impedanz der Schallwandoberfläche im Vergleich zum standardmäßig lackierten Substrat. In der Praxis neigt dies dazu, das Hochfrequenz-Beugungsverhalten zu verschieben und Kantenreflexionen um die Öffnungen von Hoch- und Mitteltöner leicht abzumildern. Diskussionen in Foren zu klassischen JBL-Designs vermerken oft, dass diese Lautsprecher einen schmalen Grat zwischen Studio-Monitor-Unmittelbarkeit und wohnraumtauglicher Wärme gehen, und das vollständig hölzerne Äußere verschiebt die Präsentation leicht in Richtung Letzteres, ohne den nach vorn gerichteten, dynamischen Charakter aufzugeben, für den die L100-Linie bekannt ist.
Die zugrunde liegende Architektur bleibt der Mk2-Plattform treu, die ihrerseits die Frequenzweichen-Topologie und die Treiberintegration gegenüber dem früheren Classic verfeinert hat. Die erweiterte Bandbreite der Titan-Kalotte erlaubt es, den oberen Übergangspunkt komfortabel außerhalb des empfindlichsten Stimmfrequenzbereichs zu halten, wodurch Intermodulationen mit dem Mitteltöner reduziert werden. Gleichzeitig priorisiert der großformatige Tieftöner weiterhin Transienten-Punch gegenüber extrem tiefer Erweiterung – eine Abstimmungsentscheidung, die den historischen Wurzeln des Lautsprechers im Regieraum-Monitoring entspricht und nicht modernen, subwoofergestützten Systemen. Die Beigabe spezieller Ständer ist ebenfalls mehr als eine Verpackungsgeste: Das Anheben des Gehäuses auf die vorgesehene Hörhöhe und die Entkopplung vom Boden helfen, die beabsichtigte Leistungsabstrahlung zu bewahren – etwas, das Enthusiasten mit generischen Möbeln oft nur schwer reproduzieren können.
Aus einer breiteren Perspektive wird dieses Modell als Feierstück und nicht als technische Revolution eingeordnet, doch diese Einordnung unterschätzt den kumulativen Effekt seiner Verfeinerungen. Indem das System in gematchten Paaren fixiert und jede physische Schnittstelle kontrolliert wird – von der Gehäuseoberfläche bis zur Stützhardware – entfernt JBL effektiv Variablen, die üblicherweise den Klang im Showroom von der Realität im Hörraum trennen. Für Sammler und langjährige JBL-Hörer liegt der Reiz darin, eine sehr vertraute Abstimmung mit engeren Toleranzen und einem etwas organischeren tonalen Gesamtbild zu erleben, statt einer völlig neuen Klangsignatur hinterherzujagen.
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