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Harman International bringt am 26. Februar drei JBL Quantum Gaming-Headsets auf den Markt: Quantum 950 WIRELESS, 650 WIRELESS und 250, zu Preisen von ¥55.000, ¥22.000 und ¥11.000.
Alle Modelle nutzen 50-mm-Dynamiktreiber mit carbonbedämpften Membranen und Neodym-Magneten, kombiniert mit JBL Quantum Spatial Sound für eine präzise Wiedergabe subtiler In-Game-Audiomerkmale.
Das Flaggschiff Quantum 950 WIRELESS unterstützt Dual-Bluetooth und latenzarmes 2,4-GHz-Funk, hybrides Noise Cancelling, Head Tracking sowie ein abnehmbares, unidirektionales 6-mm-Boom-Mikrofon.
Über alle drei Quantum-Modelle hinweg wirkt JBLs Abstimmungsphilosophie näher an seiner Studio-DNA als an der typischen „V-förmigen“ Gaming-Abstimmung. Der Einsatz carbonbedämpfter Membranen ist nicht nur ein Argument für Haltbarkeit; er deutet auf den Versuch hin, hoch-Q-Aufbrechmoden in den oberen Mitten zu unterdrücken – genau dort, wo Positionshinweise wie Nachladegeräusche und Stoffbewegungen angesiedelt sind. In Kombination mit Spatial-Sound-Verarbeitung zielt die Darstellung eher auf präzise Abbildung als auf schiere Bassgewalt und bevorzugt seitliche Trennung sowie Front‑Rück‑Tiefe, die Forenkenner eher mit Nahfeldmonitoren als mit geschlossenen Headsets verbinden.
Das Head Tracking und das hybride Noise Cancelling des Flaggschiffs lassen sich als zwei Seiten derselben akustischen Medaille lesen. Head Tracking stabilisiert die virtuelle Klangbühne und reduziert den in DSP-lastigen Gaming-Modi verbreiteten „kopffixierten“ Effekt, während Noise Cancelling den Umgebungsgeräuschpegel senkt und so die wahrgenommene Mikrodetailauflösung erhöht, ohne die Höhenenergie anzuheben. Das Mittelklassemodell verzichtet hingegen auf diese Verarbeitungsebenen und setzt implizit auf geringeres Gewicht und längere kabellose Nutzung, um Komfort und tonale Konsistenz über Marathon-Sessions hinweg zu bewahren – ein Ansatz, den manche Puristen bevorzugen, da weniger DSP-Stufen auch weniger Phasenmanipulation bedeuten können.
Selbst das kabelgebundene Einstiegsmodell spiegelt eine modulare, langfristige Denkweise wider. Magnetisch befestigte Polster, austauschbare Komponenten und ein einfacher analoger Signalweg deuten auf ein Produkt hin, das würdevoll altern soll, statt Firmware-Features hinterherzujagen. In einem Markt, in dem Gaming-Headsets oft wegwerfartig wirken, liest sich die JBL Quantum-Reihe wie ein abgestuftes Ökosystem: Das Topmodell lotet räumliche und ergonomische Extreme aus, während die unteren Stufen leise jene Hörer bedienen, die vorhersehbares Impedanzverhalten, Wartungsfreundlichkeit und eine ehrlichere geschlossene Abstimmung dem Spektakel vorziehen.
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