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JBL Synthesis kündigte auf der ISE 2026 eine umfangreiche Erweiterung des Ökosystems an und stellte neun neue Lautsprecher, zwei AV-Prozessoren, einen AV-Receiver und einen 1‑kW-Subwoofer vor.
Das neue In-Wall-Flaggschiff SCL-2XL ersetzt den SCL-2 und bietet vier 8‑Zoll-Tieftöner sowie einen Kompressionstreiber für Referenz‑LCR‑Leistung in großen Kinos.
Neue XL-In-Wall-Modelle SCL-4XL, SCL-6XL und SCL-7XL legen den Fokus auf tonale Abstimmung, kontrollierte Richtwirkung und einfachere Installation, während die bestehenden SCL-Pendants weiterhin erhältlich bleiben.
JBL Synthesis scheint seine langjährige Kino-DNA weiter zu vertiefen, anstatt einem lifestyle-orientierten Minimalismus nachzujagen. Über die neuen SCL-Ergänzungen hinweg zieht sich als roter Faden die kontrollierte Richtwirkung durch HDI-Horngeometrie in Kombination mit Kompressionstreibern – eine Entscheidung, die eine konsistente tonale Balance über breite Sitzbereiche hinweg priorisiert. Das ist besonders relevant für immersive Layouts, bei denen eine Fehlanpassung zwischen Basis- und Höhenkanälen häufig die Illusion zerstört. Der Einsatz von Advanced Aluminum Matrix-Membranen und Kohlenstoff-Zellulose-Kompositen deutet auf eine bewusste Trennung zwischen Steifigkeit für Transientenpräzision und Dämpfung für Tieftonkontrolle hin und greift damit Designmerkmale aus JBLs professionellen Kinosystemen auf, statt einer klassischen Consumer-Hi‑Fi-Abstimmung zu folgen.
Ein genauerer Blick auf die In-Wall- und On-Wall-Designs zeigt, dass das XL-Suffix weniger für brachiale Kraft als für Skalierbarkeit steht. Größere abstrahlende Flächen und Mehrfach-Tieftöner-Arrays reduzieren den Hubbedarf, halten Verzerrungen bei Referenz-SPLs in Schach und bewahren zugleich Headroom für dynamische Spitzen. Die versetzten Hornanordnungen bei mehreren Modellen deuten auf große Aufmerksamkeit für reale Platzierungszwänge hin und ermöglichen eine präzisere Richtkontrolle, wenn Lautsprecher in nicht idealen Positionen untergebracht werden müssen – ein alltäglicher Kampf für Integratoren angesichts großer Leinwände und architektonischer Einschränkungen. Im Gegensatz dazu tauschen die schlankeren wandmontierten Varianten maximale Ausgangsleistung gegen visuelle Integration, behalten jedoch die gleiche Horn- und Kompressionstreiber-Topologie bei, um die klangliche Konsistenz über gemischte Bauformen hinweg zu erhalten.
An der Spitze des Ökosystems wird die Designphilosophie kompromisslos filmisch. Großformatige Kompressionstreiber, gekoppelt an großzügige Hornflanken, sind klar darauf ausgelegt, Sprachverständlichkeit und Dynamikkontrast auf Pegeln zu bewahren, bei denen konventionelle Systeme mit Kalotten komprimieren oder verhärten. Der komplementäre Bassabstimmungsansatz in den größeren Gehäusen deutet darauf hin, Tieffrequenzbelastungen von den Verstärkern fernzuhalten – eine stimmige Ergänzung zur Einführung eines leistungsstarken aktiven Subwoofers, der sich elektrisch und akustisch integrieren lässt, ohne auf extreme EQ-Eingriffe angewiesen zu sein. Insgesamt wirkt die Erweiterung weniger wie eine bloße Produktauffrischung, sondern vielmehr wie ein modulares Werkzeugset zum Aufbau kompromissloser Privatkinos mit vorhersehbaren, reproduzierbaren Ergebnissen.
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