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MFSL stimmte einem Vergleich über 25 Millionen Dollar zu, um Ansprüche wegen irreführendem "all-analogem" Marketing mit digitalem Mastering beizulegen.
Die Meinungen in der Audiophilen-Community sind gespalten, einige fühlen sich getäuscht, andere konzentrieren sich auf die Klangqualität der Platten.
Der Fall entfacht eine Debatte über analoge vs. digitale Vorlieben und zeigt subjektive und psychologische Faktoren in der Wahrnehmung von Klangqualität auf.
In einer aktuellen Wendung der Ereignisse hat Mobile Fidelity Sound Lab (MFSL) einer Vergleichszahlung in Höhe von 25 Millionen Dollar zugestimmt, um eine Sammelklage bezüglich ihrer Produkte "Ultradisc One Step" und "Original Master Recording" beizulegen. Der Streitpunkt war die angebliche Verwendung digitaler Mastering-Techniken in einem als rein analog beworbenen Prozess, was zu erheblichem Unmut in der Audiophilen-Community führte. Trotz des rechtlichen Vergleichs sind die Meinungen unter den Verbrauchern gespalten.
Einige Verbraucher fühlen sich bestätigt und argumentieren, dass die analoge Reinheit, für die sie einen Aufpreis gezahlt haben, beeinträchtigt wurde. Sie sehen die Einigung als eine gerechte Anerkennung der irreführenden Marketingpraktiken. Andere hingegen nehmen eine pragmatischere Sichtweise ein. Sie meinen, dass der Aufruhr etwas übertrieben sei, da die Qualität der Schallplatten nie in Frage stand, sondern nur der Herstellungsprozess. Diese Gruppe könnte darauf hinweisen, dass, wenn die Platten vor der Enthüllung gut klangen, sie auch jetzt noch gut klingen sollten.
Ein bemerkenswerter Teil der Reaktionen kommt von denen, die eine breitere Implikation in dem Fall sehen. Sie argumentieren, dass die gesamte Episode zeigt, wie schwierig es sein kann, zwischen analoger und digitaler Qualität zu unterscheiden, und schlagen vor, dass die wahrgenommene Überlegenheit des einen gegenüber dem anderen weitgehend psychologisch ist. Diese Perspektive verteidigt nicht nur digitale Prozesse, sondern hinterfragt auch die strengen, manchmal elitären Vorlieben, die in der Audiophilen-Community vorherrschen können.
Trotz dieser unterschiedlichen Reaktionen ist ein gemeinsames Thema die Enttäuschung über die wahrgenommene Täuschung. Ob sie empört, gleichgültig oder philosophisch über die Natur der Klangqualität nachdenken, viele sind sich einig, dass Transparenz entscheidend ist. Kunden fühlen, dass sie das Recht haben, genau zu wissen, was sie kaufen, besonders in einem Markt, der oft einen Premiumpreis für wahrgenommene Qualität verlangt.
Am Ende mag der Vergleich ein rechtliches Kapitel für MFSL schließen, aber er eröffnet eine breitere Diskussion über Marketing, Verbrauchererwartungen und die subjektive Natur der Klangqualität in der modernen Musikindustrie. Ob dies zu besser informierten Verbrauchern, Änderungen in Marketingstrategien oder einer Neubewertung dessen führt, was Qualität in einer zunehmend digitalen Welt bedeutet, bleibt abzuwarten.
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