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MOONDROP bringt die kabelgebundenen Inner-Ear-Ohrhörer „Nice Buds!“ für 1.650 ¥ auf den Markt, erhältlich in Schwarz und Transparent, mit einem großen 15,4‑mm-Dynamiktreiber.
Das Design übernimmt die klassische MX500-Akustikphilosophie und optimiert zugleich Treiberleistung, Passform und akustische Struktur für eine natürlichere und komfortablere Klangwiedergabe.
Ein maßgeschneiderter 15,4‑mm-Neodym-Dynamiktreiber ist auf die Inner-Ear-Kopplung abgestimmt und optimiert die Resonanzeigenschaften für eine ausgewogene, sanfte und realistische tonale Genauigkeit.
Durch die erneute Betrachtung des langjährigen MX‑Stil-Gehäuses scheint MOONDROP weniger an Nostalgie interessiert zu sein als daran, die akustischen Freiheiten eines Inner‑Ear‑Formats auszunutzen, das viele Marken aufgegeben haben. Die ungewöhnlich große Membranfläche, gepaart mit moderater Nennimpedanz und hoher Spannungsempfindlichkeit, deutet auf eine Abstimmungsstrategie hin, die darauf abzielt, aus leistungsschwachen Quellen maximale Makrodynamik zu erzielen, ohne auf aggressive Membranauslenkung zu setzen. Dies passt zu einem breiteren MOONDROP‑Trend, mechanische Kontrolle—Membranverhalten, Ventilimpedanz und Kammergeometrie—gegenüber korrigierenden elektrischen Tricks zu priorisieren. In der Praxis übernimmt das Resonanzmanagement des Treibers mehr von der tonalen Formgebung als stark EQ‑lastige Dämpfungsmaterialien, was die Betonung auf tonale Kohärenz statt überzeichneten Kontrast erklärt.
Aus ingenieurtechnischer Sicht ist die parallele Dämpfungstopologie bemerkenswert, da sie Luftstromaufgaben über unterschiedliche Frequenzbereiche trennt, anstatt eine einzelne Öffnung alles erledigen zu lassen. Dieser Ansatz ist häufiger bei höherwertigen Open‑Back‑Earbuds zu finden und kann Intermodulationen zwischen Bassdruckentlastung und Mittenstabilität reduzieren. Die neu gestalteten Diffusionselemente der Faceplate deuten zudem auf Aufmerksamkeit für das Wellenfrontverhalten außerhalb des Gehörgangs hin—ein Bereich, der bei preisgünstigen Inner‑Ear‑Designs oft vernachlässigt wird. Anstatt rohe Brillanz zu jagen, scheint die Geometrie darauf ausgelegt zu sein, die Ausbreitung im oberen Mitten‑ und unteren Hochtonbereich zu glätten, wodurch wahrgenommenes Korn potenziell reduziert wird, während die Kontur erhalten bleibt—ein Ansatz, der Langzeittauglichkeit gegenüber einem sofortigen „Wow“-Effekt priorisiert.
Ergonomisch verweisen das asymmetrische Gehäuse und die feste Schaumstoffschnittstelle auf eine pragmatische Anerkennung dessen, wie Inner‑Ear‑Earbuds tatsächlich getragen werden. Durch die Stabilisierung der akustischen Beziehung zwischen Treiber und Concha reduziert MOONDROP eine der größten Variablen dieses Formats: inkonsistente Bassanbindung durch kleinste Positionsverschiebungen. Diese mechanische Konsistenz ist wohl ebenso wichtig wie die veröffentlichten Verzerrungs‑ und Bandbreitenangaben, da sie sicherstellt, dass die Abstimmungsentscheidungen über unterschiedliche Ohrformen hinweg erhalten bleiben. Im Kontext des kabelgebundenen Einstiegssegments wirken die Nice Buds! weniger wie ein Wegwerf‑Zubehör und mehr wie ein kontrolliertes Experiment, wie weit sich die Physik traditioneller Earbuds mit moderner akustischer Disziplin treiben lässt.
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