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Nothing plant die Einführung seines neuen Over-Ear-Modells Headphone (a) voraussichtlich am 5. März 2026 während eines bestätigten Live-Stream-Events aus London.
Der Headphone (a) soll unterhalb des €299 teuren Headphone (1) positioniert sein und eine günstigere Option mit möglichen Abstrichen bei Klangdetail und Funktionen bieten.
Nothing bestätigte das Event offiziell zusammen mit der Einführung des Smartphones Phone (4a), was stark darauf hindeutet, dass beide Produkte am 5. März 2026 gleichzeitig debütieren.
Als leichter und zugänglicher abgestimmter Ableger positioniert, soll der Headphone (a) weit verbreiteten Erwartungen zufolge die ergonomischen und klanglichen Kritikpunkte adressieren, die dem Debüt des ersten Over-Ear folgten. Das frühere Modell setzte auf Masse und Anpressdruck, um Isolation und Bassdruck zu erzielen – jedoch auf Kosten des Langzeitkomforts und der mikrodynamischen Finesse. Eine abgespeckte Variante gibt Nothing Spielraum, Schalenmaterialien, Bügelgeometrie und Polsterdichte neu zu denken und möglicherweise etwas Subbass-Autorität gegen eine verbesserte Transientenwiedergabe und geringere Hörermüdung einzutauschen. Aus audiophiler Sicht ist die spannende Frage, ob Nothing auf einen kleineren dynamischen Treiber mit höherer Nachgiebigkeit setzt oder die gleiche Plattform beibehält und stattdessen Dämpfung und DSP anpasst, um eine schlankere, stärker mittenfokussierte Abstimmung zu erreichen.
Spekulationen zu den Innereien deuten zudem eher auf vereinfachte Signalverarbeitung als auf eine umfassende Abwertung hin. Der ursprüngliche Over-Ear verließ sich stark auf DSP, um den Tiefton zu formen und die Isolation zu steuern; eine weniger aggressive digitale Kontur könnte die wahrgenommene Detailauflösung verbessern, ohne die Hardware wesentlich zu verändern. Die Codec-Unterstützung wird hier aufschlussreich sein: Das Beibehalten von Bluetooth-Optionen mit hoher Bitrate würde signalisieren, dass Nothing weiterhin kritische Hörer adressiert, während ein Rückfall auf Basis-Codecs den Headphone (a) klar als Lifestyle-Produkt positionieren würde. Die Sprachqualität, zuvor eine Schwachstelle, könnte von einem überarbeiteten Mikrofon-Array oder aktualisierten Beamforming-Algorithmen profitieren – ein Bereich, in dem Software-Iterationen spürbare Verbesserungen liefern können, ohne die Stückkosten zu erhöhen.
Das Design bleibt der Joker. Nothings transparent-industrielle Ästhetik polarisiert in audiophilen Kreisen, ermöglicht jedoch ungewöhnlich steife Gehäuse, die Gehäuseresonanzen reduzieren können. Behält der Headphone (a) diese strukturelle Philosophie bei und fährt zugleich visuelle Exzesse zurück, könnte er eine reifere Balance zwischen Form und Funktion treffen. In diesem Sinne geht es bei diesem Modell weniger um die Jagd nach Flaggschiffen als um die Verfeinerung von Grundlagen: Gewichtsverteilung, tonale Balance und Signalsauberkeit – die unspektakulären Details, die letztlich entscheiden, ob ein Over-Ear zum täglichen Begleiter oder zum Gesprächsthema wird.
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