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Optoma UHZ36 erweitert das 4K-Laserprojektor-Portfolio der Marke und richtet sich an preisbewusste Heimanwender, die helle, vielseitige Leistung ohne vollständig abgedunkelte Räume benötigen.
Mit 3.500 Lumen bewertet, eignet sich der kompakte UHZ36 für Tageslichtbetrieb und den Alltag und baut auf den Designkonzepten von UHZ35 und UHD35x auf.
Verwendet ein 0,47-Zoll-1080p-Texas-Instruments-DLP-DMD mit 240-Hz-Pixel-Shift und liefert UHD-4K-klassige Bilder aus etwa 2,1 Millionen Spiegeln.
Optomas Ansatz mit dem UHZ36 unterstreicht eine vertraute DLP-Philosophie: maximale wahrgenommene Auflösung und Stabilität aus einer kompakten optischen Einheit herauszuholen, statt nativen Panelzahlen hinterherzujagen. Das 0,47-Zoll-TI-DMD bleibt eine pragmatische Wahl – nicht, weil es echten 4K-Bildgebern Pixel für Pixel ebenbürtig wäre, sondern weil seine Hochgeschwindigkeitsansteuerung zeitliche Artefakte bei üblichen Sitzabständen unter die Wahrnehmungsschwelle drückt. In der Praxis profitieren Kantenschärfe und feine Geometrien stärker von Spiegelreaktionsgeschwindigkeit und konsistentem Füllfaktor als von reiner Pixelarithmetik. Im Vergleich zu älteren, lampenbasierten Geschwistern verändert der lasergetriebene Lichtweg zudem den Rauschboden des Bildes selbst: Weniger Helligkeitsdrift über die Zeit führt zu einer Bildqualität, die vorhersehbar altert – eine Eigenschaft, die außerhalb von Enthusiastenkreisen oft übersehen wird.
Wo sich die Meinungen je nach Quelle unterscheiden, ist das Gleichgewicht zwischen Bewegungsverarbeitung und filmischer Intention. Optomas Integration von sowohl Filmmaker Mode als auch dem Pure-Engine-Paket deutet darauf hin, dass nicht alle Inhalte gleich behandelt werden sollten. MEMC kann bei Sportsendungen oder schnell geschnittenem Streaming-Material willkommene Klarheit bringen, doch die Möglichkeit, Interpolation vollständig zu deaktivieren, ist für Film-Puristen entscheidend, die Kadenztreue über hyperglatte Bewegung stellen. Diese zweigleisige Verarbeitungsphilosophie spiegelt Debatten wider, die Audio-Enthusiasten seit Langem kennen: Transparenz versus Verbesserung. Der UHZ36 erzwingt keinen Haussound; er stellt ein Werkzeugset bereit und überlässt dem Nutzer die Entscheidung, wie weit die Verarbeitung gehen soll.
Aus Sicht der Systemintegration lässt der versiegelte optische Block in Kombination mit der Solid-State-Lichtquelle den Projektor weniger wie ein Verbrauchsgerät und mehr wie eine feste Komponente wirken – eher im Geiste eines AV-Receivers als eines klassischen Projektors. Staubeintrag und Lampenalterung waren historisch die stillen Zerstörer langfristiger Bildqualität; das Entfernen dieser Variablen lenkt den Fokus zurück auf Kalibrierung und Quellenqualität. In diesem Sinne liest sich der UHZ36 als rationale Weiterentwicklung von Optomas Mittelklasse-Strategie: weniger mechanische Kompromisse, besser vorhersagbare Leistung über die Zeit und ein technisches Profil, das gut zu gemischt genutzten Heim-Setups passt statt zu dedizierten Black-Box-Kinos.
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