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Panasonic Entertainment & Communication gab eine umfassende Partnerschaft mit Chinas Shenzhen Skyworth Display Technology bekannt, um den Verkauf, das Marketing und die Logistik von Panasonic TVs in ganz Europa zu leiten.
Skyworth wird den europäischen Vertrieb übernehmen und dabei seine global skalierte Fertigungskapazität und Geschwindigkeit mit Panasonics AV-Verarbeitung, Qualitätskontrolle und Servicestandards kombinieren.
Die Unternehmen werden gemeinsam hochwertige OLED-Fernsehmodelle entwickeln, wobei Panasonic seine Expertise einbringt, um hohe audiovisuelle Maßstäbe und eine strenge Qualitätssicherung zu gewährleisten.
Aus technischer Sicht liegt der interessante Subtext darin, wie sich die Verantwortlichkeiten wahrscheinlich auf Chip- und Panel-Stack-Ebene aufteilen. Panasonics jüngste OLED-Flaggschiffe haben stark auf hauseigene Videoverarbeitung gesetzt – insbesondere auf Tone-Mapping mit referenzgetreuer EOTF-Nachführung, Near-Black-Handhabung und Bewegungsinterpolation, die Filmkadenz gegenüber Verkaufsflächen-Punch bevorzugt. Bleibt diese DNA erhalten, werden die gemeinsam entwickelten OLED-Geräte vermutlich weiterhin präzise Gradationskontrolle und ein konservatives Spitzenluminanzverhalten priorisieren, statt Schlagzeilen mit Nits-Zahlen zu jagen. Skyworths Beitrag deutet dagegen auf schnellere Iterationszyklen bei Panel-Integration, SoC-Beschaffung und Chassis-Plattformen hin, was die Zeit zwischen Verfügbarkeit neuer Panel-Generationen und fertigen europäischen Modellen verkürzen könnte.
Branchenbeobachter lesen die Partnerschaft auf zwei Arten. Ein Lager sieht sie als pragmatische Antwort auf die Ökonomie der großformatigen OLED-Produktion, bei der Logistikoptimierung und Skalierung die Stückliste und die Handelsfähigkeit direkt beeinflussen. Ein anderer Blickwinkel fokussiert das Risiko: die historisch strengen Toleranzen von Panasonic für Uniformität, Thermomanagement und Langzeitstabilität aufrechtzuerhalten, wenn die Fertigung vom traditionellen Pipeline entkoppelt wird. Für Enthusiasten, die an Panasonic-Geräte gewöhnt sind, die sich fast wie Studiomonitore verhalten – mit zurückhaltenden Werkspresets und vorhersehbaren Kalibrierkurven –, wird der eigentliche Test sein, ob die gemeinsame Entwicklung diese Eigenschaften bewahren kann, während sie Skyworths schnelleres Fertigungstempo übernimmt.
Die Reintegration des Entertainment-Geschäfts in die Panasonic Corporation fügt eine weitere Ebene hinzu. Technisch deutet sie auf eine engere Abstimmung zwischen TV-Entwicklung und den breiteren Imaging- und Audio-Ökosystemen des Unternehmens hin, einschließlich geteilter DSP-Philosophien und HDMI-Signalpfad-Entscheidungen, die die Lippensynchronität und das Multichannel-Passthrough-Verhalten beeinflussen. Statt eines Rückzugs aus der Premium-TV-Entwicklung liest sich der Schritt als Versuch, zentrales AV-Know-how zu schützen und zugleich die weniger romantischen, aber entscheidenden Mechaniken der Skalierung auszulagern – ein Gleichgewicht, das bestimmen könnte, ob zukünftige OLED-Modelle sich wie echte Panasonic-Displays anfühlen oder lediglich wie gut abgestimmte Derivate.
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