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PliXiR Elite BAC2000 MK II ist ein Power Conditioner der zweiten Generation, positioniert zwischen BAC1500 MK II und BAC3000 MK II für mittelgroße bis vollformatige High-End-Audiosysteme.
Mit einer Ausgangsleistung von bis zu 2000 W bei 34 kg vereint der BAC2000 MK II hohe Leistung, mechanische Stabilität und kompaktere Abmessungen als das Flaggschiff BAC3000 MK II.
Er nutzt die PliXiR True Balanced Power-Architektur mit einem vollständig symmetrischen Noratel-Transformator, ausgelegt auf extrem niedrige Ausgangsimpedanz und uneingeschränkte dynamische Stromlieferung.
Was den BAC2000 MK II innerhalb der Elite-Reihe auszeichnet, hat weniger mit reinen Kennzahlen zu tun als mit der Art und Weise, wie sein elektrisches Verhalten unter Last abgestimmt ist. Die vollständig symmetrische Balanced-Topologie bedeutet, dass Gleichtaktstörungen und DC-Offset bereits auf Transformatorenebene adressiert werden und nicht erst nachgelagert. Das hat Auswirkungen, die Audiophile insbesondere dann wahrnehmen, wenn breitbandige Endstufen und digitale Frontends denselben Conditioner nutzen. Durch den Verzicht auf sekundäre Korrekturschaltungen begünstigt die Designphilosophie vorhersehbare Impedanzeigenschaften über das hörbare Spektrum hinweg und reduziert das Gefühl von „elastischem“ Bass oder abgestumpften Transienten, wie sie auftreten können, wenn die Stromlieferung durch reaktive Filterstufen gedrosselt wird.
Aus mechanischer und elektrischer Integrationssicht liest sich das Gerät wie eine Studie zur Verlustminimierung. Die Wahl dicker, CNC-gefräster Aluminiumplatten und separater Vibrationskontrollelemente ist nicht kosmetisch; transformatorbasierte Conditioner reagieren bekanntermaßen empfindlich auf Mikrovibrationen, die unter dynamischer Last das magnetische Verhalten modulieren können. In Kombination mit kurzen, hochreinen Innenleitern und einer dedizierten Erdungsklemme deutet das Layout auf einen klaren Fokus hin, Leckströme, Gehäuserauschen und massegebundene Störungen von den angeschlossenen Komponenten fernzuhalten. Dieser Ansatz passt zu Systemen, bei denen die Stabilität des Rauschbodens ebenso wichtig ist wie tonale Dichte – insbesondere in Setups, die hochverstärkende analoge Stufen mit modernen digitalen Quellen kombinieren.
Zudem zeigt sich eine klare philosophische Linie in der Positionierung des BAC2000 MK II zwischen seinen Geschwistern. Anstatt das Flaggschiff wahllos zu verkleinern, scheint die Architektur für Systeme optimiert, die Leistungsreserven benötigen, ohne den logistischen Aufwand extremer Masse und Größe in Kauf zu nehmen. In der Praxis richtet sich das an Hörer mit ernsthaften Stereo-Endstufen oder integrierten Hochstrom-Designs, die die Vorteile symmetrischer Stromversorgung nutzen möchten, ohne einen neuen Engpass einzuführen oder Timing und Antrieb des Systems zu verändern. Der handabgestimmte Charakter unterstreicht, dass Konsistenz hier als technische Variable verstanden wird und nicht als Marketingrandnotiz – ein Aspekt, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, da Stromaufbereitung zu einem zentralen Bestandteil hochauflösender Wiedergabeketten wird.
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