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Potafes 2026 Hiroshima findet am 21. März 2026 von 11:00–17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30) statt; der Eintritt ist frei und es ist keine Voranmeldung erforderlich.
Die Veranstaltung ist Hiroshimas erste vollformatige Potafes und die erste lokale Ausgabe seit 11 Jahren nach der limitierten Präsentation 2015.
Insgesamt stellen 98 in- und ausländische Marken (Stand 12. Februar) In-Ears, Kopfhörer und portable Audioplayer aus, darunter unveröffentlichte Prototypen.
Was die Hiroshima-Ausgabe technisch interessant macht, ist weniger ihre Größe als das Signal, das sie über die Richtung des tragbaren Audios in Japan sendet. Aussteller dürften stark auf Modularität und Standardisierung von Steckverbindern setzen, und die Betonung von Pentaconn ear im MAPro1000-basierten Workshop ist aufschlussreich. Diese Wahl des Steckverbinders entspricht einem breiteren Branchentrend hin zu geringerem Kontaktwiderstand und verbesserter Langzeitzuverlässigkeit gegenüber älteren 2‑Pin-Formaten – besonders relevant für höherohmige Multi‑BA‑ und Hybrid-Designs, bei denen Mikroabweichungen am Stecker hörbar die Kanalbalance beeinflussen können. Aus Produktstrategie-Sicht deutet dies darauf hin, dass Hersteller IEM‑Plattformen zunehmend für iterative Abstimmung und den Austausch von Komponenten konzipieren, statt für feste, „versiegelte“ Klangsignaturen.
Eine weitere Ebene ergibt sich aus dem Kontrast zwischen Markenpräsentationen und dem abstimmungsfokussierten ASSY Meeting Light‑Format. Während Messestände traditionell fertige Signaturen hervorheben – oft auf unmittelbare Wirkung in Show-Umgebungen abgestimmt –, zeigt der Workshop-Ansatz, wie kleine Änderungen an akustischer Dämpfung, Düsenfilterung oder internem Volumen die wahrgenommene Transientenwiedergabe und Energie in den oberen Mitten verschieben können. Die MAPro1000‑Plattform ist unter Enthusiasten für ihren relativ linearen Mittelton und die kontrollierbare Höhenneigung bekannt, was sie zu einer sinnvollen Basis macht, um zu demonstrieren, dass subjektiver „Detailreichtum“ häufig eine Frage von Abstimmungsentscheidungen ist und nicht von Treiberanzahl oder exotischen Materialien. So entsteht ein impliziter Dialog zwischen Herstellern, die polierte Produkte präsentieren, und einem Hands‑on‑Programm, das dieselben technischen Entscheidungen entmystifiziert.
Aus übergeordneter Perspektive rahmen Quellen das Event in Hiroshima sowohl als regionale Wiederbelebung als auch als Testfeld dafür, wie intensiv sich Hörer mit der ingenieurtechnischen Seite von portablem Audio auseinandersetzen möchten. Die Rolle von e☆Earphone geht über reine Präsenz im Handel hinaus in Richtung Bildung und Plattformaufbau, während die Beteiligung von Otsuade eine handwerksorientierte Sicht auf das IEM‑Design unterstreicht, die sich von massenmarktorientierten Narrativen abhebt. Für internationale Marken, die den japanischen Markt beobachten, ist die Schlussfolgerung klar: Die Reife des Marktes begünstigt zunehmend Transparenz in der Designphilosophie – bei Steckverbindern, Abstimmungslogik und Komponentenwahl – gegenüber reinen Schlagzeilen-Spezifikationen.
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