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Questyle stellte die tragbaren DAC/AMPs Sigma und Sigma Pro vor, die mobiles High‑Fidelity neu definieren sollen, indem sie Studio‑Soundqualität in kompakten, reisefreundlichen Designs liefern.
Questyle Sigma miniaturisiert den CMA 12 Master und nutzt die patentierte Current Mode Amplification (CMA) mit extrem niedrigen 0,0002 % Verzerrung und über 5 V Ausgangsleistung.
Sigma unterstützt hochauflösende Wiedergabe mit PCM bis zu 768 kHz, DSD512 und einer dreistufigen TTA‑Decodierungsarchitektur für verbesserte Klarheit und Dynamik.
Questyles Ansatz mit der Sigma‑Reihe spiegelt eher eine übergeordnete Ingenieursphilosophie wider als eine bloße Feature‑Checkliste. Durch das Verkleinern der Topologie seiner Desktop‑Elektronik scheint das Unternehmen der Signalintegrität Vorrang vor reiner Verstärkerleistung zu geben. Current Mode Amplification, in audiophilen Kreisen seit Langem wegen ihrer Geschwindigkeits‑ und Linearitätsvorteile gegenüber spannungsgesteuerten Designs diskutiert, deutet auf einen Fokus auf Transientenpräzision und Phasenkohärenz hin – Eigenschaften, die bei komplexen Lasten oft wichtiger sind als schiere Leistungsangaben. Die interne Decodierungsstruktur lässt zudem auf einen geschichteten Signalpfad schließen, bei dem Taktung, Filterung und Analogwandlung als getrennte Optimierungsstufen behandelt werden und nicht als monolithischer DAC‑Block – eine Designentscheidung, die man häufiger in Studio‑Interfaces als in taschengroßen Geräten findet.
Der Standard‑Sigma scheint als neutraler, hochauflösender transportabler Front‑End positioniert zu sein, gedacht für Hörer, die eine saubere, schnelle Wiedergabe ohne die bei vielen mobilen DAC/AMPs üblichen weichgezeichneten Kanten suchen. Diskussionen über ähnliche Questyle‑Designs verweisen häufig auf eine etwas kühlere tonale Balance, die Wärme gegen Mikrodetaillierung und räumliche Präzision eintauscht. Die Pro‑Variante setzt dagegen noch stärker auf Kanalsymmetrie und Rauschmanagement und richtet sich klar an Hörer, die Bildstabilität und die Wiedergabe feiner Details gegenüber reiner Portabilität priorisieren. Der Einsatz einer komplexeren Wandlungsstufe dient weniger der Klangfärbung als der Reduzierung von Kanalübersprechen und dem Erhalt von Informationen mit niedriger Amplitude, was besonders bei hochohmigen oder Multi‑Treiber‑Kopfhörern auffällt.
Aus einer breiteren Marktperspektive positioniert sich die Sigma‑Familie an einem Schnittpunkt, an dem portables Audio zunehmend von Desktop‑Engineering profitiert. Anstatt über Software‑Features oder DSP‑Tricks zu konkurrieren, setzt Questyle auf Schaltungsdesign und messbare Performance als zentrale Differenzierungsmerkmale. Damit rücken Sigma und Sigma Pro näher an minimalistische Referenzwerkzeuge als an Lifestyle‑Accessoires – eine Haltung, die technisch orientierte Enthusiasten eher ansprechen dürfte als Nutzer, die nach einem „spaßigen“ oder überzeichneten Klangcharakter suchen.
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* Queen veröffentlichen am 27.

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