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Firmware-Update ermöglicht direktes Bluetooth-Pairing zwischen iOS-Geräten und RØDE Wireless Pro- oder Wireless GO (3rd Gen)-Transmittern über RØDE Capture.
Direct Connect, zuvor exklusiv für das Wireless Micro, wird nach Nutzerfeedback und Nachfrage nach schlankeren mobilen Recording-Workflows auf höherwertige Modelle ausgeweitet.
Das Update erfordert die RØDE Central Desktop-Anwendung, wobei Empfänger und Sender an einen PC angeschlossen sein müssen; Firmware-Updates sind über mobile Apps nicht verfügbar.
Die technische Bedeutung geht hier über reine Bequemlichkeit hinaus. Indem die Transmitter als native Bluetooth-Audioendpunkte für iOS fungieren, führt RØDE effektiv einen parallelen Signalweg neben der etablierten 2,4‑GHz-Digital‑RF‑Verbindung des Unternehmens ein. Das hat Auswirkungen auf Latenz, Clocking und Gain-Struktur: Bluetooth-Audio tauscht deterministische Niedriglatenz gegen OS‑Integration, entfernt dafür aber eine komplette Hardware-Stufe aus der Kette. Ohne Empfänger und ohne analoge Ausgangsstufe dazwischen werden Rauschboden und Pegelkonstanz nun nahezu vollständig vom internen ADC und DSP des Transmitters bestimmt – ein Bereich, in dem sowohl Wireless Pro als auch Wireless GO (3rd Gen) bereits Einstiegs‑Mobile‑Mics übertreffen.
Aus Sicht der Produktlinie verringert dieser Schritt leise den Funktionsabstand zwischen dem kompakten Wireless Micro und RØDEs anspruchsvolleren Dual‑Channel‑Systemen. Die höherwertigen Transmitter bringen Funktionen wie Onboard‑Recording und größere interne Headroom‑Reserven in einen Mobile‑First‑Workflow, was den Umgang mit Redundanz und Safety‑Tracks bei direkter Aufnahme ins Smartphone verändert. Einige Toningenieure werden für Kamera‑Arbeiten weiterhin die klassische empfängerbasierte RF‑Verbindung wegen vorhersagbarer Latenz und physischer I/Os bevorzugen, doch für iOS‑Aufnahmen begünstigt der Bluetooth‑Pfad Unmittelbarkeit und eine sauberere digitale Übergabe. Es ist ein seltenes Beispiel dafür, dass ein Firmware‑Update die Rolle bestehender Hardware in realen Signalketten substanziell verändert, statt lediglich Steuerungsoptionen oder kleine DSP‑Anpassungen hinzuzufügen.
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