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Das Sennheiser RS 275 TV Listening Bundle zielt auf klare TV-Dialoge und privates Hören ab und kombiniert die kabellosen HDR 275 Kopfhörer mit dem BTA1-Transmitter für lippensynchronen Ton.
Auracast-Übertragung mit LC3-Codec liefert extrem geringe Latenz, stabile Verbindungen bis zu 50 Metern sowie Bluetooth 5.4 Multipoint und intelligentes Quellenumschalten.
Die HDR 275 Over-Ear-Kopfhörer bieten 37‑mm-Dynamiktreiber, einen Frequenzgang von 6 Hz–22 kHz, 106 dB Maximalpegel, einen austauschbaren Akku und bis zu 50 Stunden Laufzeit.
Was das RS 275 Bundle technisch interessant macht, ist, wie konsequent Sennheiser TV-Hören als Signal-Ketten-Problem und nicht als Lifestyle-Zubehör behandelt. Frühere RS-Modelle setzten auf proprietäre RF-Verbindungen; der Wechsel zu Auracast mit LC3 rahmt das System nun als Low-Latency-Broadcast-Schicht ein, die zufällig Bluetooth-basiert ist. Im Vergleich zu klassischem SBC oder selbst aptX-Implementierungen, wie sie oft in TVs zu finden sind, erlaubt LC3 durch seine Effizienz bei niedrigeren Bitraten engere Pufferung und vorhersehbareres Timing – genau das, was Dialoge am Bild verankert. Manche Quellen sprechen von „Zukunftssicherheit“, andere betonen den unmittelbaren Vorteil: einen Transmitter, der sich eher wie eine deterministische Audio-Schnittstelle verhält als wie Consumer-Bluetooth, insbesondere wenn HDMI ARC eigene Takt- und Verzögerungsvariablen einbringt.
Die HDR 275 Kopfhörer selbst bewegen sich in einem interessanten Mittelbereich zwischen audiophiler Abstimmung und assistivem Hören. Die 37‑mm-Dynamiktreiber zielen nicht auf maximalen Druck, sondern auf geringe Verzerrungen im Sprachbereich, was die ungewöhnlich niedrigen THD-Werte bei relativ hohem Schalldruck erklärt. Passive Isolation und Dämpfung übernehmen hier viel Arbeit und vermeiden die Phasenartefakte, die ANC der Sprachverständlichkeit hinzufügen kann. Im Vergleich zu Mainstream-Wireless-Kopfhörern, die für Streaming-Musik abgestimmt sind, liegen die akustischen Prioritäten der RS 275 bei Mittenkohärenz und kontrolliertem Bassabklingen – Eigenschaften, die Forenregulars eher mit „Broadcast-Monitor“-Tuning als mit Hi‑Fi-Überschwang verbinden.
Uneinigkeit zwischen Quellen gibt es bei der Rolle des BTA1-Transmitters. Manche sehen ihn lediglich als Konnektivitäts-Hub, doch sein eigentlicher Wert liegt darin, als Audio-Traffic-Controller zu fungieren. Indem er Eingangsauswahl, Verzögerungskompensation und optionale Verarbeitung vorgelagert übernimmt, entlastet er die Kopfhörer und hält die Funkverbindung sauber. Die Möglichkeit, Auracast-Parameter und sprachfokussierte Verarbeitung auf Transmitter-Ebene bereitzustellen, deutet darauf hin, dass Sennheiser geteiltes TV-Audio als modulareres Ökosystem weiterentwickeln will – eines, in dem Kopfhörer, Hörgeräte und sogar Lautsprecher im selben Broadcast koexistieren, ohne Timing oder Klarheit zu kompromittieren. Für ein Wohnzimmerprodukt ist das eine überraschend systemische Denkweise.
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