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Shanling SMT1.3 startet am 27. Februar zu ¥138.600 und bietet einen kompakten, dennoch fl agschiffartigen Desktop-Streaming-Transport mit Aluminiumgehäuse und zwei Farboptionen.
Angetrieben von einem Rockchip‑64‑Bit‑ARM‑Cortex‑A55‑Prozessor läuft der SMT1.3 mit einem angepassten Android‑12‑OS, das für hochauflösende digitale Audiowiedergabe optimiert ist.
Er unterstützt Apple Music, Spotify, Amazon Music, Qobuz und Roon Ready und nutzt Shanlings AGLO‑Technologie, um die Abtastraten‑Konvertierungsbeschränkungen von Android zu umgehen.
Was den SMT1.3 über seine Schlagzeilen‑Spezifikationen hinaus interessant macht, ist, wie Shanling weiterhin eine „Digital‑Transport‑First“-Philosophie innerhalb einer Android‑basierten Plattform vorantreibt. Anstatt Android als notwendiges Übel zu behandeln, sind die angepasste OS‑Ebene und die AGLO‑Architektur klar darauf ausgelegt, die üblichen Resampling‑ und Mixer‑Eingriffe zu minimieren, die generische Media‑Boxen plagen. Aus Sicht des Systemdesigns positioniert dies den SMT1.3 näher an zweckgebauten Netzwerk‑Transporten als an umfunktionierten Tablets im Metallgehäuse. Die Wahl eines modernen ARM‑Cortex‑A55‑SoC deutet darauf hin, dass Shanling deterministische Leistung und geringe Hintergrundaktivität gegenüber roher Rechenleistung priorisiert—was zu stabilem Taktverhalten und vorhersagbarem digitalen Ausgangsverhalten passt.
Die Integration einer dedizierten Upsampling‑ und Formatkonvertierungsstufe über den CT7302CL offenbart zudem eine bewusste interne Signalhierarchie. Das Upsampling erfolgt vor den finalen digitalen Ausgängen, was impliziert, dass Shanling erwartet, dass Nutzer den digitalen Feed auf den nachgeschalteten DAC abstimmen, statt sich auf dessen eigene Digitalfilter zu verlassen. Die Einschränkung des Upsamplings an USB‑Ausgängen ist aufschlussreich: Sie deutet auf einen direkteren, bittransparenten USB‑Pfad hin, während die Nicht‑USB‑Ausgänge offenbar für Shanlings interne Verarbeitung und Taktverwaltung optimiert sind. Für Nutzer, die zu AES/EBU oder I2S tendieren, legt dies nahe, dass der SMT1.3 als zentraler digitaler „Former“ gedacht ist—nicht nur als Dateisender.
Aus einer breiteren Marktperspektive spiegelt der SMT1.3 eine wachsende Spaltung bei High‑End‑Streamern wider: Einige Marken jagen immer größeren Touchscreens und App‑Ökosystemen nach, während andere sich auf mechanische Integrität und Signalführung konzentrieren. Shanlings Aluminiumgehäuse, die interne SSD‑Aufnahme und die Betonung mehrerer klassischer digitaler Schnittstellen verorten das Gerät klar im letzteren Lager. Es wirkt für Racks konzipiert, in denen externe DACs, Re‑Clocker und worttakt‑sensitive Systeme weiterhin zählen—ein Ansatz, der vermutlich bei Hörern Anklang findet, die eine kontrollierbare digitale Topologie minimalistischen, reinen App‑Wiedergabeketten vorziehen.
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