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Sonoro stellt mit VIBES L und VIBES XL Outdoor-Lautsprecher als Nachfolger der ESCAPE-Serie vor und schlägt eine Brücke zwischen stationären HiFi-Systemen und portablen Outdoor-Audiolösungen.
Beide Modelle unterstützen Bluetooth 5.4 mit Bluetooth LE Audio und Auracast, was synchronisierte Wiedergabe über mehrere Lautsprecher sowie das Teilen mit kompatiblen Geräten ermöglicht.
VIBES L nutzt zwei 3-Zoll-Breitbandtreiber plus einen 6,5-Zoll-Subwoofer, während VIBES XL auf vier 3-Zoll-Treiber und einen 8-Zoll-Subwoofer aufrüstet.
Sonoros Abkehr von der ESCAPE-Linie hin zu VIBES wirkt weniger wie eine kosmetische Auffrischung und mehr wie ein grundlegendes Umdenken der Plattform. Der Schritt zu Bluetooth LE Audio mit LC3 und Auracast dient nicht nur der formalen Zukunftssicherheit; er signalisiert eine Hinwendung zu einer sendungsähnlichen Audioverteilung statt des traditionellen Punkt-zu-Punkt-Bluetooth-Paradigmas. Aus technischer Sicht erlaubt die Effizienz von LC3 Sonoro, Stabilität und Energiemanagement zu priorisieren, ohne auf aggressive Kompressionsartefakte zurückzugreifen, während Auracast zeitlich abgestimmte Wiedergabe über mehrere Endpunkte hinweg ermöglicht – näher an einem verteilten HiFi-Konzept als am üblichen „Party-Modus“ von Lifestyle-Lautsprechern. Damit positioniert sich VIBES als ein halb-stationäres System, das zufällig portabel ist, statt als ein portabler Lautsprecher, der HiFi nur imitiert.
Auch die akustische Topologie deutet eher auf eine sorgfältige DSP-Abstimmung als auf reine Lautstärke hin. Durch die Kombination mehrerer Breitbandstrahler mit einer dedizierten Tieftonsektion scheint Sonoro auf eine kohärente Mittenwiedergabe und kontrollierte Bassankopplung abzuzielen, statt auf die ausgehöhlte, bassbetonte Abstimmung, die bei Outdoor-Designs üblich ist. Das erweiterte Treiber-Array des größeren Modells sollte theoretisch eine bessere horizontale Abstrahlung und geringere Intermodulation bei höheren Schalldruckpegeln bieten – Aspekte, die im Freien wichtiger sind als bloße Wattzahlen. In audiophilen Foren werden solche Konstruktionen häufig auf Phasenkohärenz und Weichenabstimmung geprüft; hier liegt das Versprechen darin, wie Sonoro Größe mit klanglicher Disziplin ausbalanciert.
Ebenso aufschlussreich sind Auslassungen und Integrationen. Ein ausschließlich für Service vorgesehener USB‑C-Port unterstreicht, dass VIBES als Wireless‑First-Knoten gedacht ist und nicht als digitale Schaltzentrale. Die Steuerung per App und über Tasten am Gerät deutet auf parallele Nutzungspfade hin, doch der eigentliche Ökosystem-Ansatz liegt in der Kompatibilität mit Sonoros eigenen Komponenten, wodurch VIBES effektiv als Erweiterung eines größeren heimischen Audio-Setups fungieren kann. IPX4-Schutz und physische Tragegriffe bekräftigen den Outdoor-Anspruch, bringen jedoch auch Einschränkungen bei Gehäusedämpfung und Resonanzkontrolle mit sich – Bereiche, in denen Sonoros HiFi-Erbe von Hörern leise beurteilt wird, die selbst auf der Terrasse mehr als nur Hintergrundbeschallung erwarten.
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