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Sonos erlebt eine Umstrukturierung mit dem Weggang von CEO, CMO und Produktchef.
Lindsay Whitworth übernimmt interimistisch die Rolle des CMO.
Softwareprobleme des letzten Jahres beeinflussten Umsatz und Führungswechsel.
Sonos scheint derzeit einige bedeutende Veränderungen durchzumachen. Gerade als es schien, dass sich das Unternehmen in einem Rhythmus eingependelt hatte, wurde bekannt, dass ihr Chief Marketing Officer, Jordan Saxemard, das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen hat. Dies folgt auf die früheren Abgänge von CEO Patrick Spence und Produktchef Maxime Bouvat-Merlin, was auf eine größere interne Umstrukturierung hindeutet.
In die Rolle tritt vorerst Lindsay Whitworth ein. Mit über 20 Jahren bei Sonos bringt Whitworth ein tiefes Verständnis für die Unternehmenskultur und die Produkte mit. Dieser Schritt deutet darauf hin, dass Sonos versucht, sich durch die Unterstützung erfahrener Insider zu stabilisieren.
Die Unruhe könnte auf den weniger erfolgreichen Start ihrer neuen App im letzten Jahr zurückzuführen sein. Benutzer berichteten von Fehlern und fehlenden Funktionen, was insbesondere während der Einführung ihrer mit Spannung erwarteten Ace-Kopfhörer nicht gut ankam. Die Softwareprobleme scheinen die Hardware-Innovationen überschattet zu haben, was sich auf den Umsatz auswirkte und möglicherweise zu den Abgängen in der Führungsetage beitrug.
Inmitten all dessen gibt es Gerüchte über mögliche Übernahmegespräche. Namen wie Amazon, Samsung und Spotify werden genannt. Während Apple aufgrund früherer Zurückhaltung als weniger wahrscheinlich gilt, könnte eine Partnerschaft mit einem dieser Giganten die Richtung von Sonos erheblich verändern. Spotify, das in den Hardwarebereich einsteigt, oder Samsung, das sein Smart-Home-Angebot mit Sonos-Technologie erweitert, sind interessante Möglichkeiten.
Auf der positiven Seite hat Sonos offiziell die Era 100 Pro veröffentlicht. Dies ist kein typisches Verbraucher-Upgrade, sondern eine Anspielung auf professionelle Installationen. Entwickelt für Setups wie ganze Gebäude oder kommerzielle Räume, vereinfacht es die Integration mit einer einzigen Verbindung und nutzt Power over Ethernet (PoE) für Daten und Strom. Das begleitende App-Update bringt Funktionen wie eine Schlummerfunktion für Alarme, Batterieanzeige und verbesserte Zonenverwaltung für die Handhabung mehrerer Geräte in großen Bereichen.
Es gibt auch Gerüchte über die angebliche Sonos Arc Ultra Soundbar. Leaks deuten darauf hin, dass sie 14 Treiber enthält, 9.1.4 Kanäle von Haus aus unterstützt und sogar Bluetooth-Konnektivität bietet – eine Premiere für Sonos-Soundbars. Einzelhändler haben auf ein Veröffentlichungsdatum am 29. Oktober hingewiesen, mit Preisen von etwa 999 € für die Arc Ultra und 899 € für den Sub 4. Wenn diese Spezifikationen zutreffen, könnte dies ein Wendepunkt für Heimkino-Enthusiasten sein.
Mit den nächsten Quartalsergebnissen, die am 6. Februar bekannt gegeben werden sollen, sind viele gespannt, wie sich diese Entwicklungen auf die Leistung des Unternehmens ausgewirkt haben. Es ist ein entscheidender Moment für Sonos, und die nächsten Monate werden entscheidend sein, um die zukünftige Richtung zu bestimmen.
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