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Die Sony WF-1000XM6 Earbuds erreichen laut Hersteller eine um 25 % verbesserte aktive Geräuschunterdrückung dank des neuen HD Noise Canceling Processor QN3e und vier Mikrofonen pro Earbud.
Die Dual‑Prozessor‑Architektur kombiniert QN3e mit dem Integrated Processor V2 und ermöglicht adaptive Echtzeit‑ANC‑Optimierung, 32‑Bit‑Signalverarbeitung sowie eine verbesserte Reduktion von Mittel‑ und Hochfrequenzgeräuschen.
Die neu gestalteten Earbuds sind etwa 11 % schlanker, haben eine rundere Form, größere interne Belüftung und neue Noise Isolation Earbud Tips in vier Größen für besseren Komfort und Abdichtung.
Sonys neuestes 1000X‑In‑Ear‑Update wirkt weniger wie eine jagd nach Datenblatt‑Superlativen und mehr wie eine Konsolidierung der Signalverarbeitungs‑Philosophie des Unternehmens über seine Kopfhörer‑ und Earbud‑Linien hinweg. Auffällig ist, wie sehr die neue Dual‑Chip‑Architektur die bereits in der WH‑Serie eingesetzte Strategie widerspiegelt: Ein Prozessor übernimmt die rechenintensive DSP‑Arbeit, der andere fungiert als Systemcontroller, der Passform, Abdichtung und Umgebung kontinuierlich neu bewertet. Die Einschätzungen darüber, ob dieses Tempo konservativ oder bewusst gewählt ist, gehen auseinander, doch das Ergebnis ist eine kohärentere Plattform, in der ANC, DAC‑Verhalten und Sprachverarbeitung nicht länger voneinander isoliert sind. Der Schritt zu einer vollständig internen 32‑Bit‑Signalverarbeitungskette, gepaart mit einer überarbeiteten Verstärkerstufe, deutet darauf hin, dass Sony eher auf Headroom und geringeres Quantisierungsrauschen setzt als auf plakative Codec‑Neuerungen – eine Entscheidung, die bei kritischen Hörern vermutlich stärker ankommt als bei Gelegenheitsnutzern.
Auch die physische Neugestaltung hat technische Auswirkungen, die über den Tragekomfort hinausgehen. Ein runderes Gehäuse und ein überarbeiteter interner Luftstrom zielen klar darauf ab, Okklusions‑ und Druckartefakte zu reduzieren, die bei stark isolierenden TWS‑Designs häufig auftreten. Eine Quelle hebt das neu konzipierte Antennensystem hervor – nun deutlich größer und anders positioniert –, das als leises, aber bedeutendes Upgrade gilt und die HF‑Stabilität in dichten Funkumgebungen verbessert, in denen True‑Wireless‑Verbindungen typischerweise ins Straucheln geraten. Dieser Aspekt wird von Wettbewerbern selten offen thematisiert, beeinflusst jedoch direkt die wahrgenommene Klangqualität, wenn Paketverluste oder Pufferungen auftreten. Interessant ist, dass zwar die Bereitschaft für Bluetooth LE Audio anerkannt wird, Sony sich jedoch nicht klar dazu bekennt, nächste Broadcast‑Funktionen vollständig zu aktivieren – ein branchenweites Zögern, das im Kontrast zur offensichtlichen Hardware‑Vorbereitung steht.
Aus audiophiler Sicht ist die neue Hybrid‑Treiberkonstruktion vermutlich die folgenreichste Änderung. Indem die Bass‑Nachgiebigkeit von der Hochton‑Steifigkeit innerhalb der Membran selbst entkoppelt wird, adressiert Sony Verzerrungen auf mechanischer Ebene, anstatt sich ausschließlich auf DSP‑Korrekturen zu verlassen. In Kombination mit vertrauten Werkzeugen wie LDAC sowie Sonys Upscaling‑ und Spatial‑Frameworks wirkt der Abstimmungsansatz evolutionär, aber diszipliniert. Manche Kommentatoren bezeichnen die WF‑1000XM6 als Update, das „genau nach Zeitplan“ erschienen ist, andere als eines, das abgewartet hat, bis genügend Subsysteme ausgereift waren. So oder so spiegeln die Earbuds eine Marke wider, die ihre Kerntechnologien verfeinert, statt jedem neuen Standard hinterherzujagen – in der Wette darauf, dass Stabilität, geringe Verzerrungen und intelligente Verarbeitung im Premium‑TWS‑Segment weiterhin wichtiger sind als bloße Neuheit.
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* Queen veröffentlichen am 27.

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